Schlaglöcher selbst gestopft

An der Werkstraße in Osterfeld haben am Freitag die Mitglieder der Wohnungsgenossenschaft Riwetho Hand angelegt und die gröbsten Schlaglöcher selbst gestopft. „Die Werkstraße ist eine Privatstraße“, erklärte Riwetho-Vorstandsmitglied Volker Wilke im NRZ-Gespräch. Um Kosten zu sparen hatte die Genossenschaft entschieden, kein Straßenbau-Unternehmen zu beauftragen.

„Die Anwohner haben am Abend zuvor die Straße vor ihren Häusern gereinigt. Mit einem Laubbläser wurde der restliche Staub davon geblasen“, sagt Volker Wilke.

Von neun Uhr an am Freitag waren die Beteiligten bei bestem Wetter damit beschäftigt, den Kaltasphalt zu verarbeiten. „2,4 Kubikmeter haben wir von dem Aspahlt gebraucht.“ Am Nachmittag war die Arbeit schließlich erledigt. „Wir haben nicht nur die Straße verbessert, sondern auch etwas für den Gemeinschaftssinn getan, da viele Anwohner mit angepackt haben.“