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Jugend- und Kulturzentrum

Sauerstoff für das Druckluft

16.06.2009 | 18:38 Uhr

Grünes Licht für die inhaltliche und bauliche Neukonzeption des Liricher Jugend- und Kulturzentrums Druckluft soll die Bezirksvertretung Alt-OB am 24. Juni geben. Nach Zustimmung der Bezirksregierung Düsseldorf stehen dafür 1,67 Mio Euro zur Verfügung, davon 335 000 Euro städtischer Eigenanteil.

Damit endet eine monatelange Hängepartie, denn die Kommunalaufsicht hatte die freiwillige Leistung der Stadt zunächst nicht genehmigt. OB Klaus Wehling und Druckluft-Leiter Christoph Kaiser sehen darin ein positives Signal für die Weiterentwicklung der Kultur- und Jugendarbeit des selbst verwalteten Zentrums.

Die Druckluft-Gebäude befinden sich in städtischem Besitz und werden durch die OGM verwaltet. Zum baulichen Konzept zählen unter anderem neue Gruppen- und Initiativräume, die Schaffung eines neuen Jugendcafés ohne Konsumzwang, die Ergänzung der Bewegungshalle durch Umkleideräume, Duschen und Toiletten sowie umfassende energetische Erneuerungen mit neuen Fenstern, besserer Dach-, Boden- und Fassadendämmung sowie dem Einbau einer Wärmepumpe.

Das komplette Außengelände soll neu gestaltet, begrünt und besser als bisher abgeschirmt werden. Im Bereich der neu geplanten Außenbühne gehört dazu auch eine Mauer als Schallschutz. Eng mit dem baulichen Konzept verknüpft ist die Erschließung über die neue Ringstraße. Die Aufgabe des Bauherrn soll der städtische Bereich Jugendamt und Soziale Angelegenheiten übernehmen, der gemeinsam mit Vertretern von Druckluft und unter Federführung des Stadtteilbüros Lirich auch an der inhaltlichen Neukonzeption mitgewirkt hat. Ziel ist eine stärkere Öffnung in den Stadtteil Lirich und eine Intensivierung der Jugendarbeit auch für neue Zielgruppen. Die baulichen Voraussetzungen wurden darauf abgestimmt.

Rolf Kiesendahl

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