Recherche in der S-Bahn
23.08.2010 | 18:09 Uhr 2010-08-23T18:09:00+0200
Oberhausen.Nito Torres hat, wann immer er seit mehr als zehn Jahren in Oberhausen eine Bühne betritt, ein Heimspiel – ob früher im Theater oder wie seit einigen Jahren im Ebertbad.
Schon in den bisherigen beiden Eigenproduktionen dort, ob als schwuler Stripper oder als Jung-Cowboy, konnte der 41-Jährige seine darstellerische Vielfalt zeigen. Für die neue Produktion „Sehnsucht“ – Premiere ist am Freitag, 3. September, um 20 Uhr im Ebertbad – ist er als 17-jähriger Teenager besetzt, eine Mädchenrolle: Chayenne. Und zum 30. Todestag der Ermordung von John Lennon am 8. Dezember bereitet Nito Torres einen „Beatles“-Abend vor. WAZ-Mitarbeiter Michael Schmitz sprach mit dem gebürtigen Kölner über seine Arbeit.
Nito Torres und ein „Beatles“-Abend. Hätte man bei Ihnen nicht eher etwas zu den „Stones“ erwartet?
Torres: Mein Vater war Fan der „Rolling Stones“. Aber mir fiel ein, wie er Tränen in den Augen hatte, als er vom Attentat auf John Lennon hörte. Man hat ja auch wirklich das Gefühl, dass sich bei vielen Liedern der „Beatles“ Jungs mit Schaudern abwenden. Daniel Wiemer, der mit mir singen wird, und ich haben eine ganze Liste von Frauen-Interviews gemacht, sie haben uns ihre Lieblingslieder gesagt. Wenn wir diese Titelliste Jungs vorlegen, bekommen die eine regelrechte körperliche Abwehrreaktion.

0mitdiskutieren