Rat macht Weg frei für Nutzung des John-Lennon-Platzes

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 721 ist der Weg frei für eine neue Nutzung des John-Lennon-Platzes im Marienviertel. Dort ist eine drei- bis viergeschossige Wohnbebauung geplant, die sich an die bestehende Bebauung im Umfeld anpassen soll. Jedoch darf nur auf dem Gelände gebaut werden, auf dem ehemals das „Haus der Jugend“ stand. Das wurde vor allem aufgrund erheblicher baulicher Mängel 2013/’14 abgerissen.

Auch der dortige Sportplatz wird nicht mehr genutzt, der Betrieb wurde 2013 eingestellt. Auch hier soll eine neue Nutzung möglicht werden, an der Bürgerinnen und Bürger aus dem Umfeld beteiligt werden sollen. Auch dies sieht die im Rat der Stadt beschlossene Aufstellung des Bebauungsplans vor.

In zwei Planungswerkstätten im Februar und Mai 2014 hatten sich 145 Bürger mit Ideen für eine Neugestaltung des Platzes eingebracht. Die Bürger sollen nun die verbleibende Freifläche in Abstimmung mit der Stadt Oberhausen selbst gestalten und nutzen.

Der John-Lennon-Platz soll – neben der neuen Wohnbebauung – auch als Ausgleichsfläche für die Baumaßnahme Straßburger/Seilerstraße dienen. Außerdem sind Spiel- und Freizeitflächen für Kinder und Jugendliche vorgesehen.

Das Gelände des städtischen Kindergartens am John-Lennon-Platz, der Villa Kunterbunt, wird ebenfalls in den zu gestaltenden Bereich aufgenommen. Dadurch werde zum einen der Bestand der Einrichtung gesichert, zum anderen werde so auch die geplante Erweiterung des Kindergartens planungsrechtlich sichergestellt, heißt es seitens der Stadtverwaltung.