Post von Papst Benedikt XVI.
27.06.2008 | 18:12 Uhr 2008-06-27T18:12:00+0200Der Osterfelder Ludger Schepers wird Nachfolger von Franz Grave. Mit ihm freuen sich Oberhausens Katholiken.
Als Ludger Schepers – Pfarrer von St. Judas Thaddäus in Duisburg-Buchholz – in der Post einen Brief aus dem Vatikan hatte, ahnte er wohl schon, was im Umschlag steckte: Papst Benedikt XVI. hat ihn zum Weihbischof im Bistum Essen ernannt, der gebürtige Osterfelder wird im Sommer die Nachfolge des aus Altersgründen ausscheidenden und hochangesehenen Franz Grave antreten. Gestern verkündeten der Vatikan und Ruhrbischof Felix Genn zeitgleich die Ernennung.
Vier Jahre älter als sein 55-jähriger Bruder ist Hermann-Josef Schepers, CDU-Stadtverordneter und Sekretär der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bezirk Duisburg/Oberhausen/Mülheim. Der sagte uns gestern: „Für die Familie, die jeden Sonntag beim von der Mutter gekochten Essen zusammensitzt, ist das natürlich eine große Freude, für uns als KAB-Leute – das sind wir übrigens alle – ist das auch eine Anerkennung.”
An der Malzstraße 29 ist Ludger Schepers als zweiter Sohn von Vater Hermann-Josef (vor drei Jahren verstorben) und Mutter Elisabeth (88) geboren worden, neben dem älteren Bruder gibt's noch den zwei Jahre jüngeren Martin – gelernter Bankkaufmann und für das Rechnungswesen des Essener Gemeindeverbandes zuständig.
Nach dem Abitur am ehemaligen Novalis-Gymnasium studierte Ludger Theologie und Philosophie in Freiburg. Seine Lehrer waren der frühere Aachener Bischof Hemmerle und der heutige Mainzer Erzbischof, Karl Kardinal Lehmann. Sie brachten ihn zum Priestertum, Ruhrbischof Hengsbach weihte ihn 1979 – zusammen übrigens mit dem heutigen Essener Generalvikar Thönnes.
In Oberhausen arbeitete der Osterfelder vier Jahre als Kaplan an St. Antonius Alstaden und als Stadtjugendseelsorger, bevor er nach Duisburg kam.
Hermann-Josef Schepers: „Unser Ludger hat eine wunderbare Art, mit Menschen umzugehen. Die Kirche braucht Männer wie ihn, die mitten in der Welt stehen.”

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Herzlichen Glückwunsch für die Familie Schepers! Karl-Heinz Pflugbeil