Portal für Flüchtlinge vor dem Start

Flüchtlinge (im Bild der Tag der offenen Tür an der Unterkunft Weierstraße) sollen durch das Internetportal schnell Hilfe finden können.
Flüchtlinge (im Bild der Tag der offenen Tür an der Unterkunft Weierstraße) sollen durch das Internetportal schnell Hilfe finden können.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Stadt will mit einer Internetseite Hilfsangebote für Flüchtlinge übersichtlich machen. Es soll auch eine Anlaufstelle für Ehrenamtliche sein.

Oberhausen.. Mit einem neuen Internetportal will die Stadt Flüchtlinge besser als bislang über Hilfsangebote informieren sowie gleichzeitig für Bürger und Ehrenamtliche eine Anlaufstelle für Fragen und Anregungen schaffen. Dieses Projekt, das bereits vor einigen Wochen angekündigt wurde, soll nun voraussichtlich heute starten. „Wir sind in den letzten Arbeitszügen“, erklärte gestern Rainer Suhr, Stadtpressesprecher.

Bei einem Termin im Rathaus führte Suhr bereits einige Funktionen der Internetseite, die unter www.fluechtlingshilfe-oberhausen.de zu finden sein wird, vor. So lassen sich für Flüchtlinge die unterschiedlichen Anlaufstellen- und partner finden. Infos zu Sprachkursen, dem Kommunalen Integrationszentrum oder auch der Oberhausener Tafel lassen sich dort finden. „Wir führen dort auch die Adressen der Sparkassen-Filialen auf.“

Doch nicht nur Flüchtlinge soll die Internetseite ansprechen. Oberhausener Bürger können dort Näheres zum Thema Asylrecht erfahren, Ehrenamtlichen wird die Möglichkeit gegeben, sich einzubringen – etwa können Wohnungsangebote über die Seite eingestellt werden.

Wichtig war es den Machern, dass das Internetangebot über mobile Geräte, also Handys oder Tablet-Computer abgerufen werden kann. Dies demonstrierte Suhr gestern.

Zum Start des Angebots werden nicht alle acht angedachten Sprachversionen (Englisch, Russisch, Serbisch, Persisch, Albanisch, Arabisch, Französisch) verfügbar sein. „Die chinesische Variante wird sich verspäten.“ Mit dem Sprachangebot erklärt Suhr auch die Verspätung. „Die Übersetzung in andere Sprachen war aufwendiger als zunächst gedacht.“

Elke Münich setzt große Hoffnungen in das Internetportal, „wenngleich dies nur ein Baustein ist“. Die persönliche Betreuung der Flüchtlinge könne dies nicht vollkommen ersetzen.