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Kriminalität

Polizeigewerkschaft fordert Therapiezentren in weiteren Bundesländern

27.07.2011 | 17:33 Uhr
Polizeigewerkschaft fordert Therapiezentren in weiteren Bundesländern
Der Aufenthaltsraum im neuen Therapiezentrum der ehemaligen JVA. Foto: Christoph Wojtyczka.

Oberhausen.   Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW fordert, dass auch in anderen Bundesländern Therapiezentren aufgebaut werden. Es sei bezeichnend, dass der erste Straftäter aus Bayern kommt. "Das ist eine Form von Tourismus, die wir nicht brauchen."

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In Oberhausen wurde ein neues Therapiezentrum für entlassene Straftäter vorgestellt.

Nach Meinung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat das neue Therapiezentrum für aus der Haft entlassene gefährliche Sexual- und Gewaltstraftäter in Oberhausen Vorbildcharakter für andere Bundesländer. „Es gibt nicht nur in NRW Straftäter, die nach der Verbüßung ihrer Haft weiter in geschlossenen Einrichtungen untergebracht werden müssen , weil sie gefährlich sind. Deshalb müssen auch andere Bundesländer eigene Therapiezentren aufbauen“, fordert der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter.

"Form von Tourismus, die wir nicht brauchen"

Therapie für Straftäter

„Wir können nicht alle entlassenen Sexualstraftäter rund um die Uhr bewachen, sondern müssen uns daran gewöhnen, dass es Menschen gibt, die auch nach ihrer Haft in geschlossenen Einrichtungen untergebracht werden müssen. Das gilt für alle Bundesländer“, sagte Richter und erinnerte daran, dass eine Dauerüberwachung durch die Polizei noch viel teurer ist. Für die GdP ist bezeichnend, dass der erste Straftäter, der in Oberhausen unterbracht werden soll, aus Bayern kommt. „Das ist eine Form von Tourismus, die wir nicht brauchen.“

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