Polizei warnt vor neuem Trick der Geldautomaten-Betrüger
10.02.2011 | 14:19 Uhr 2011-02-10T14:19:00+0100
Oberhausen. Die Polizei warnt vor einer neuen Masche, mit denen Kriminelle Geldautomaten manipulieren. Beim sogenannten Cash-Trapping werden die Scheine mit einer Vorrichtung zurückgehalten, die Täter warten dann in der Nähe und entnehmen das Geld.
Immer wieder versuchen Kriminelle Geldautomaten zu manipulieren. Eine neue Masche ist das sogenannte „Cash Trapping“, bei dem die Täter am Geldausgabeschacht des Automaten eine Vorrichtung anbringen. Möchte der Kunde Geld abheben, wird dieses zwar vom Konto abgebucht, die Scheine landen jedoch in der Vorrichtung und werden zurückgehalten. Die Automaten schalten daraufhin ab. die Bankkunden vermuten einen 0technischen Defekt und verlassen den Automaten ohne ihr Geld. Die in der Regel in der Nähe wartenden Täter entnehmen anschließend das Geld.
Auch in Oberhausen wurde Anfang Februar ein Geldautomat auf diese Art und Weise manipuliert. Glücklicherweise fiel einem Kunden die Veränderung am Geldschacht rechtzeitig auf, der Zeuge informierte die Polizei. Die bittet daher bei Abhebungen an Geldautomaten um besondere Vorsicht. Sollte bei einer Abbuchung Geld nicht ausgegeben werden, raten die Beamten, am Geldautomaten zu bleiben und Kontakt zur Hausbank aufzunehmen. „Schauen Sie sich den Geldausgabeschacht genau an, ob eventuell Manipulationen vorgenommen wurden. Im Zweifelsfall informieren Sie die Polizei“, so der Tipp der Polizei. (ots)
11:00
#5 aber wie soll der dann aussehn?
naja wenn ich am geldautomaten bin (besonders die an öff. plätzen) knibbel ich während dem warten immer am kartenschlitz und am eingabebrett...und nun auch am ausgabeschlitz :D
04:29
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
23:02
@1
Clever gedacht - so clever sind die Jungs bestimmt auch. Die Scheine werden sicherlich so aufgefangen, dass sie den Ausgabeschlitz verlassen - da ist dann nichts mehr mit zurückziehen
16:40
Achja:
Um nicht auf diese Betrugsmasche hereinzufallen, rät die Polizei in solchen Fällen:
- das Ausgabefach von Geldausgabeautomaten muss frei zugänglich sein und hat keine Bauart bedingenden Verblendungen oder Vorbauten - prüfen Sie im Zweifelsfall das Geldausgabefach, ob dort Manipulationen stattgefunden haben. Mit Klebeband befestigte Blenden und Vorsatzgeräte lassen sich leicht entfernen - bleiben Sie beim Geldautomaten, wenn kein Geld ausgegeben wird. Lassen Sie sich von vermeintlich hilfsbereiten Fremden nicht vom Automaten weglocken - informieren Sie die für den Automaten zuständige Institution (Bank, Baumarkt, Einkaufszentrum etc.), ohne sich vom Automaten zu entfernen (durch Handy, durch Begleiter, Passanten etc.) - sollte dies nicht möglich sein (z.B. Nachtzeit), verständigen Sie die Polizei.
16:37
Bis jetzt ist mir zum Glück so etwas noch nicht passiert! Aber ich muss #1 recht geben! Ein paar Bildinformationen wären sicher sehr nützlich, da auch ich mir nicht vorstellen kann,wie so ein Manipulierter Schacht aussieht, bei der Vielzahl von Bauarten!
16:34
Es gibt einen ganz einfachen Trick, wie man verhindert, daß die Täter einem das Geld wegnehmen:
Die Scheine werden nach ca. 1 Minute wieder in den Automaten zurückgezogen. Sollte ein Automat also kein Geld ausspucken, ist es sinnvoll, noch diese eine Minute davor zu warten. Sollte es wirklich ein Automat sein, dessen Geldausgabeschacht manipuliert ist, hat man zwar immer noch kein Bargeld, aber wenigstens keine Verbrecher finanziert.
Ganz Mutige gehen sofort (zum Schein) weg und warten, dass einer von den Tätern aufkreuzt und ziehen dem beim Versuch, das Geld aus der Auffangvorrichtung zu nehmen, etwas schweres über den Schädel. *looooool*
15:26
Es gibt leider keine einheitliche Bauart, bei den Automaten.
Daher schwer zu beurteilen, wann so ein Ausgabeschacht ungewöhnlich aussieht..
Es wäre schön, wenn die Polizei Bilder zur Verfügung stellen würde.
Ich kann mir anhand der Meldung nicht vorstellen, wie ein so manipulierter Automat aussehen würde.