Polizei nimmt Serieneinbrecher fest

Der Oberhausener Polizei ist es nun gelungen, einen Serieneinbrecher dingfest zu machen. Der 33-jährige Mann soll mindestens 13 Taten allein in dieser Stadt begangen haben – so viele Wohnungseinbrüche können dem Oberhausener nach Auskunft der Beamten eindeutig zugeordnet werden. Am Sonntag erfolgte der Zugriff. Ein Haftrichter ordnete unverzüglich Untersuchungshaft an.

Seit September 2014 ist der 33-Jährige im Visier der Polizei: Denn seit diesem Zeitraum ist der Mann im Stadtteil Bermensfeld aktiv. Meist manipulierte er Schließzylinder von Wohnungstüren um anschließend in die Räumlichkeiten einsteigen zu können. In einem Fall brach er jedoch auch eine Eingangstür auf, um in eine Wohnung eindringen zu können.

Gestohlen hat der 33-Jährige unter anderem Bargeld und ein Mobiltelefon. „Der Schaden, der durch die Beschädigung der Türen und die Entwendung des Diebesgut entstanden ist, liegt im niedrigen vierstelligen Bereich“, teilt Polizeisprecher Axel Deitermann auf NRZ-Anfrage mit.

Einschlägig bekannt

Der Oberhausener ist der hiesigen Polizei bereits seit längerem einschlägig bekannt. „Der Mann ist wegen eines anderen Deliktes vorbestraft“, so Deitermann.

Er wurde nun am Sonntag festgenommen, dabei konnten die Beamten einen Teil der Beute sicherstellen. Am Montag wurde der 33-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete unverzüglich Untersuchungshaft für den mutmaßlichen Serieneinbrecher an.

Ob Hinterlassenschaften an den Tatorten die Beamten auf die Spur des Täters schickten oder Hinweise aus der Bevölkerung schließlich die entscheidenden Anhaltspunkte geliefert haben, möchte die Oberhausener Polizei allerdings nicht mitteilen.