Politik zum Anfassen und Mitmachen

Mitreden, Argumente austauschen, diskutieren, abstimmen – die Podiumsdiskussion am Heinrich-Heine-Gymnasium ist ein gutes Beispiel dafür, wie man Politik für junge Menschen interessant gestalten kann. Die Schüler konnten sich einbringen, Fragen stellen und ihre Meinung sagen, die am Ende in einer Abstimmung gipfelte. Der Lückenschluss der 105 bot sich dabei gut an, schließlich ist es ein Thema, das in die Lebenswirklichkeit der jungen Menschen passt. Das weiß auch das Aktionsbündnis „Pro 105“, weshalb die Vertreter für den Lückenschluss die Bühne auch gern nutzten, um die jungen Menschen von dem Nutzen des Projektes zu überzeugen. Doch wie es sich für eine demokratische Diskussion gehört, kamen auch die Gegner zu Wort.

Schade hingegen ist es, dass am Wochenende nur wenige Oberhausener die Angebote von Pro Bahn und Stoag nutzten, um sich ein eigenes Vor-Ort-Bild zu machen. Natürlich handelte es sich auch hierbei um Werbeaktionen, die die Bürger vom Vorteil des Lückenschlusses überzeugen sollten. Es gab aber eben auch die Möglichkeit, kritische Fragen zu stellen.

Die aber nutzten leider nur wenige.