Politik diskutiert über LED-Ärger

Nach den wiederholten Klagen Oberhausener Bürger über die aus ihrer Sicht schlechte neue LED-Straßenbeleuchtung lässt die Sterkrader SPD-Fraktion das Thema nun auf die Tagesordnung der nächsten Sterkrader Bezirksvertretung am Donnerstag, 12. März, setzen. Fachleute aus dem Rathaus sind aufgefordert, den Stand der Umrüstung auf die neuen LED-Leuchten darzustellen. Zum anderen wird erläutert werden, welche Veränderungen in Form von Lichtstärke und Ausleuchtungsgrad die neue Technik mit sich bringt.

„Es darf nicht sein, dass die Bürger zukünftig mit einer Taschenlampe ihren Weg selber ausleuchten müssen“, meint Bezirksbürgermeister Ulrich Real (SPD). Hubert Cordes, Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Sterkrade, erläutert: „Es gibt klare Vorgaben, welche Lichtwerte auf Straßen und Bürgersteigen einzuhalten sind. Hier muss man anhand von Messwerten überprüfen, ob diese erreicht werden oder nicht.“

Klar sei, dass sich das Auge zunächst an Neuerungen gewöhnen muss, wenn sich von heute auf morgen etwas ändert. Das habe sicher jeder, der im heimischen Haushalt von Glühbirnen auf Energiesparlampen umgerüstet hat, auch schon erlebt. Wenn sich aber für einzelne Straßenzüge nachweislich Verschlechterungen der Ausleuchtung ergeben, müsse die Fachverwaltung aber darstellen, wie hier schnell nachgebessert werden kann. Auch in der Dunkelheit müsse jeder angstfrei über einen korrekt ausgeleuchteten Bürgersteig nach Hause kommen.