Pläne für den Erfolgsfall
17.08.2009 | 19:23 Uhr 2009-08-17T19:23:00+0200„100 Tage, zehn Punkte, ein Mann” und „Buttler bei die Fische” steht stakkatohaft auf dem Flyer. Ganz tief haben die Werbeprofis dafür in die Kiste mit den Kernsprüchen gegriffen.
Dirk Buttler kann das nur recht sein. In der letzten Wahlkampf-Phase will der OB-Kandidat der CDU mit einem Sofort-Programm punkten, das er in den ersten 100 Tagen als möglicher neuer Oberbürgermeister umsetzen will.
Zehn Bereiche umfasst der Maßnahmenkatalog, den Buttler und sein aus MdB Marie-Luise Dött, Fraktionschef Daniel Schranz und Parteichef Wilhelm Hausmann bestehendes Team gestern vorstellten. Das Spektrum reicht dabei von einem Abrufsystem für den Sperrmüll („das Thema wurde bisher politisch blockiert”) über eine personelle Verdoppelung des kommunalen Ordnungsdienstes bis hin zu mehr Auslaufflächen für Hunde. Mit Blick auf das weitgehend brachliegende Stahlwerksgelände erneuerte Buttler die CDU-Forderung nach einer gemeinsamen Vermarktungsgesellschaft aus Stadt und Euro Auctions, der auch ein renommierter Projektentwickler angehören soll. Er selbst habe einen guten Draht zu den deutschen Repräsentanten des nordirischen Investors. Die Wirtschaftsförderung soll zur Chefsache erklärt und in den unmittelbaren Einflussbereich des Oberbürgermeisters verlagert werden.
Breiten Raum nahm die Stadtverwaltung und deren gestörtes Verhältnis zur Bezirksregierung ein. „Schluss mit der Opferrolle. Wir müssen die Emotionen aus der Diskussion raushalten” forderte der Kandidat und sagte zugleich dem Filz im Rathaus den Kampf an. Personalentscheidungen würden künftig strikt nach Qualifikation und nicht nach Parteibuch gefällt. Mitte nächster Woche wollen die Christdemokraten mit einem Aufreger zu diesem Thema an die Öffentlichkeit gehen. Ganz oben auf der Agenda steht auch der Stadion-Neubau, den Stadt und RWO gemeinsam angehen wollen. Ein Profi-Fußballclub sei das Aushängeschild jeder Stadt.
Sämtliche Pläne würden kein zusätzliches Geld kosten, sondern ließen sich durch die Verschiebung von Personal realisieren, versichern die Christdemokraten. Und da sich Rechtsdezernent Buttler gegenüber seinem Mitbewerber - und Vorgesetzten - Klaus Wehling in der Öffentlichkeit etwas zurückhalten muss, schlug Parteichef Wilhelm Hausmann die scharfe Wahlkampf-Klinge: „Es handelt sich um ganz offensichtliche Verbesserungen. Weil Klaus Wehling sie während seiner Amtszeit nicht in Angriff genommen hat, muss er weg.”

17:18
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16:51
Die Kommentare von Ruhrwacht verstehe ich nicht.
Welche Parteigänger in der Verwaltung lässt er zurück????
Ihre Sichtweise von Kommunalpolitik ist wahrscheinlich von zig Jahren SPD-Mehrheit recht einseitig geworden. Die Verwaltung sollte kein Machtinstrument einer Partei sein, sondern unabhängig für den Bürger arbeiten!
12:22
Pläne für den Erfolgsfall !
Was soll die veralberei der Menschen nun noch ? Herrn Buttler - dieser kleinen Wutz ist es doch bestens bekannt, dass Er nicht nur von seinen Parteistrategen in D,dorf aufgegeben wurde - sondern das Er und die CDU in Oberhausen keinen Blumentopf mehr gewinnen kann !
Warum sonst rudert Er zurück und schickt, Hausmann nach vorne ?
Aber es ist ohnehin zu spät - Er hatte mit seinem Amtseid geschworen Gerechtigkeit zu üben gegenüber Jedermann, auch hatte Er nach diesem Eid versprochen für die Stadt und Ihre Menschen positiv zu wirken und Schaden fern zu halten !
Und was hat Buttler getan ? - Seine Parteiämter über den für Oberhausen geleisteten Amtseid gestellt - was bleibt wenn Er nach der Wahl ganz aus Oberhausen geht ?
Und das Er geht ist sicher !
Er lässt Menschen denen Er falsche Hoffnungen und Versprechungen gemacht hat zurück - in der Verwaltung und der Bürgerschaft !
Nun mag man sagen - wer auf die SPD gesetzt hat ist selber schuld - aber Er lässt gerade in der Niederlage, seine Parteigänger in der Verwaltung und der Bürgerschaft rücksichtslos zurück - nach einem Wahlkampf der von der CDU mit einer nie gekannten Schmutzigkeit geführt wurde !
Der Stolz der Oberhausener Bürger auf Ihre Stadt - geopfert für den Judaslohn den Herr Buttler für seine weitere Karriere von der Landes-CDU erhält !
11:15
Mit dem Geschreibsel untermauert ihr selber wie ernsthaft ihr und euere CDU bereit ist für
unsere Heimatstadt Oberhausen etwas zu leisten. Macht weiter so – damit bis zum 30.08.09
dann hat auch, die letzte Oberhausenerin und der letzte Oberhausener, verstanden das ihr und euere CDU weder willens noch in der Lage seit, unsere Heimatstadt nach vorne zu bringen !
01:36
Ach Kumpel66, wie verbohrt und dumm muß man sein, solch einen Stuß zu schreiben -und schlimmer noch- daran zu glauben??? Aber Sie könnten ja wieder Glück haben. Die SPD-Wähler haben sich ja auch in den letzten Jahren immer wieder für dumm verkaufen lassen, und haben es bis heute noch nicht gemerkt!
00:34
Ist klar, Kumpel66...vielleicht auch ne Stelle über den roten Filz bekommen und deshalb so garstig? Ich find das Motto: 100 Tage, 10 Punkte, 1 Mann super. Was kommt denn von der SPD. Wir können Oberhausen...Oooh, wie einfaltsreich. Noch nicht mal ganze Sätze, können die Roten...Sie fragen, was er in all den Jahren getan hat? Sollten Sie da nicht erst einmal beim Oberbürgermeister anfangen, der noch etliche Gehaltsstufen mehr erhält und sich auf seinem Gehalt ausruht oder Fehlentscheidungen trifft. Vorstellungen davon, dass ein einzelner CDU-Beigeordneter gegen die restlichen SPD-Beigeordneten lange nicht so entscheiden kann, wie er gern möchte? Klar ist mangelnde Sauberkeit zu beklagen. Nicht, weil die WBO nicht sauber macht, sondern weil sie gar nicht so schnell nachkommt, wie die lieben Mitbürger wieder vermüllen. Klar beklagt er mangelnde Sicherheit. Weil ein gering besetzter Ordnungsdienst nicht überall seine Augen haben kann, wenn sich die Polizei aus allen Aufgaben heraus zieht. Ein wirklich undurchdachter Kommentar Ihrerseits und so durch durchsichtig...
00:24
@Lüsi: Klaus Wehling ist peinlich? MAN-Turbo hat sich abgewandt? CDU-regierte Städte stehen besser da? Ja, dem letzten Satz kann man eventuell zustimmen - aber nur weil diese überaus peinliche CDU-Landesregierung keinerlei Skrupel besitzt und ganz gezielt SPD-regierte Städte benachteiligt!!!
Ein Programm für die ersten 100 Regierungstage von Herrn Buttler? Ja, leidet der denn auch noch an Größenwahn? Buttler sitzt länger im Verwaltungsvorstand als Wehling! Was hat er denn eigentlich von unseren Steuergeldern bezahlt in all den Jahren getan? Er beklagt mangelnde Sauberkeit - ist Buttler nicht WBO-Geschäftsführer? Er beklagt mangelnde Sicherheit und Ordnung - ist er nicht Ordnungsdezernent? Buttler behauptet, einen guten Draht zu den irischen Investoren zu haben - ja, warum hat er den denn noch nicht genutzt? Sollen wir glauben, dass Buttler erst als Oberbürgermeister anfängt, für diese Stadt zu arbeiten???
Unsäglich, was sich diese CDU leistet! Absolut dreist, wie sie versucht, den Oberhausener Wähler für dumm zu verkaufen! Absolut unwählbar!!!
22:09
Klaus Wehling ist als oberster Repräsentant der Stadt Oberhausen nur noch peinlich. Nicht nur das scheitern von Projekten, die ihm sein Vorgänger hinterlassen hatte ist schlecht für Oberhausen - auch die Abwendung großer Unternehmen wie MAN Turbo schlägt dem Wirtschaftsstandort Oberhausen in die Magengrube. Schaut man im NRW Vergleich auf die Wirtschaftslage der Kommunen, so ist unstrittig, das CDU regierte Städte vielfach besser dastehen. Wehling und seine schnauzbärtigen ewig Gestrigen sollten sich um einen Posten im Karnevalsverein bemühen!