Orchester und Dirigent ernten tosenden Beifall

Herbert Beckmann und das 1955 von ihm selbst gegründete Akkordeonorchester haben ihr 60-jähriges Jubiläum gefeiert– mit einem schon Tage vorher restlos ausverkauften Festkonzert.

Vom Deutschen Harmonika-Verband (DHV) übermittelten Bezirksvorsitzender Andreas Focks und Bezirksdirigent Holger Kunz Grußworte. Für 60-jährige Dirigententätigkeit, Lehrtätigkeit und eigene Kompositionen ehrten sie Beckmann mit der höchsten Auszeichnung des DHV, der Rudolf-Würthner-Medaille, sowie mit der goldenen Dirigentennadel.

Auch einige Musiker erhielten für ihre Jubiläen Ehrungen: Maren Lindemann für zehn Jahre, Irmgard Dudek für 20 Jahre und Stefan Beckmann für 40 Jahre Mitgliedschaft.

Das Konzert begann mit der Rákóczy-Ouvertüre des ungarischen Komponisten Kéler Béla. Darauf folgte der Huldigungsmarsch aus der Schauspielmusik zu „Sigurd Jorsalfar“ von Edvard Grieg, die das Orchester einfühlend vortrug. Beim Konzert für Klavier und Orchester in drei Sätzen, der „Triade“ von Ernst Fischer zeigte Stefan Beckmann als Pianist sein Können. Der zweite Teil eröffnete mit Märschen des Amerikaners John Philip Sousa. Melodien aus dem Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe und die Titelmusik von „Star Wars“ begeisterten das Publikum, das mit anhaltendem Beifall noch mehrere Zugaben forderte.