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"Olgas Rock" ist gestartet - die erfolgreiche Familiensause auf der Wiese

10.08.2012 | 19:49 Uhr

Oberhausen.  20.000 Besucher werden auf dem Umsonst-und-Draußen-Festival erwartet, das einst aus der Landesgartenschau entstanden ist. Mit "Triggerfinger" tritt - wie in den vergangenen Jahren - eine Band mit großer Zukunft an.

Es ist angerockt auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau in Osterfeld: Mit reichlich Sonne und lässiger Laune ist der erste Tag von „Olgas Rock“ gestartet – noch bis Samstagabend läuft die 13. Ausgabe des Umsonst-und-Draußen-Festivals über gleich zwei Bühnen. Die bisherige Rekordmarke von 20.000 Besuchern könnte dabei geknackt werden.

An den Türen des Olga-Parks ist Bewegung angesagt. Schon um 13 Uhr drängen am Freitag die Fans an die Tore. „Ungewöhnlich viele Leute“, sagen sich die wartenden Anhänger. Dabei sind die Headliner wie „Zebrahead“ und „Triggerfinger“ erst für die späten Abendstunden angekündigt. Warum also stellen sich Musikfreunde schon acht Stunden vor dem Auftritt ihrer Lieblinge in eine Warteschlange? „Das ist kein Problem!“, sagt Marleen (17) aus Bottrop. „Olgas Rock ist ideal, um einfach vorher auf der Wiese zu entspannen!“ Schall und Chillen klingt einfach zu verlockend.

Das gute Gespür für kommende Bands

Das Festival ist einst aus der Landesgartenschau (1999) entstanden. Die Stadt wollte die Fläche nach dem Ende der Schau weiter beleben. Durch Familienfeste kombiniert mit Musikveranstaltungen. Aus verschiedenen Konzepten ist „Olgas Rock“ als die erfolgreichste Variante übrig geblieben. Mit der Zeit ist die Sause im Grünen stetig gewachsen. Ingo Stöck, vom mittlerweile für die Organisation verantwortlichen Verein „RockO“, erinnert sich: „Wir hatten bei der Auswahl der Künstler in der Vergangenheit wirklich Glück!“ Denn trotz finanziell eher klammer Mittel spielten in Osterfeld regelmäßig Gruppen, die nur wenige Monate später eine steile Chart-Karriere einlegten. Dank rechtzeitiger Buchung – und einem Gespür für gute Musik.

Olgas Rock in Oberhausen

So lockten „Jupiter Jones“ oder „Kraftklub“ ihre Anhänger zwischen die Blumenbeete. Diesmal ist mit „Triggerfinger“ eine Band dabei, die mit ihrem Akustik-Hit „I follow rivers“ derzeit im Radio rauf und runter gespielt wird.

Festival als Familiensause

„Olgas Rock“ gilt als Familiensause: So sind die weitläufigen Wiesen am Nachmittag mit Musik-Fans übersät. Die Szenerie erinnert zunächst eher an ein gemütliches Picknick als an eine Rock-Veranstaltung. Die meisten Olga-Rocker vertrauen optisch der luftigen Sommerkollektion. Andere zeigen sich verkleidet: Sie ziehen sich die pinke Riesenbrille auf, stecken ihre Körper in durchsichtige Netzhemden und tanzen sich in Laune. Auffallen im Allerlei – bei „Olgas Rock“ ist das kein Problem.

Olgas Rock

Der Band „The Previews“ gehören die ersten Klänge, ein wenig Stress bereitet den Organisatoren dagegen „The Bianca Story“. Die stecken im Stau. Also wird das Programm kurzerhand verschoben. Im Sonnenschein nehmen die Fans das hektische Gewusel hinter der Bühne kaum zur Kenntnis. Die Devise lautet: „Rock On!“

Turbostaat sagt wegen Krankheit ab

„Olgas Rock“ geht auch am Samstag weiter. Wichtig ist hierbei: Die Gruppe „Turbostaat“, die eigentlich das Programm um 19.30 Uhr füllen sollte, musste ihren Auftritt wegen einer Erkrankung absagen und kann somit nicht auftreten. Damit liest sich der Abendablauf so: „Los Placebos“ kommen um 17.55 Uhr auf die Hauptbühne. „Eskimo Callboy“ um 19.40 Uhr und „Yellowcard“ schließlich um 21.50 Uhr. Beginn des zweiten Festivaltages ist um 12.50 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Fans beim Olgas Rock 2011

Dirk Hein



Kommentare
11.08.2012
17:19
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Name von Moderation entfernt | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

11.08.2012
14:37
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Name von Moderation entfernt | #2

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11.08.2012
10:24
Olga`s Rock
von schnurri23 | #1

Und wieder wird in die Vorgärten gepinkelt.
Eben wie jedes Jahr.

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