OGM und WBO beseitigen wilde Müllkippe an der Burg Vondern

Immer wieder laden Unbekannte an dem Parkplatz an der Arminstraße gegenüber der Burg Vondern ihren Müll ab. Im Rahmen einer fünfstündigen Reinigungsaktion sind daher gestern die städtischen Tochtergesellschaften Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) und Oberhausener Gebäudemanagement (OGM) mit Radlader, Kehrmaschinen und Mischlift dort im Einsatz gewesen.

Dabei beseitigten sieben Beschäftigte der WBO und zwei der OGM mehr als 200 Kubikmeter Müll – darunter 64 Kubikmeter Altholz. Unter anderem mussten sie ganze Baumstämme zersägen. Unbekannte hatten vor allem Grünabfälle auf dem Parkplatz abgelagert. Die WBO sammelte 42 Tonnen Grünmaterial ein. „Der Parkplatz gegenüber der Burg Vondern war für dortige Veranstaltungen nur noch eingeschränkt nutzbar, weil sich mittlerweile sehr viel Grün- und auch Müllabfälle angesammelt hatten“, erklärte WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff, die sich wie OGM-Geschäftsführer Hartmut Schmidt vor Ort ein Bild machte. Auf die unhaltbaren Zustände hatten auch Beschwerden von Bürgern aufmerksam gemacht.

„Auch über das Beschwerdetelefon der OGM hatten Oberhausener Bürger die zugemüllte und unhaltbare Parkplatzsituation an der Arminstraße bemängelt“, begründet Schmidt die mehrstündige Reinigungsaktion. „Im Laufe der Zeit wurde hier so viel Hausmüll und Grünabfall entsorgt, dass Maria Guthoff und ich spontan entschieden haben, in einer gemeinsam angelegten Reinigungsaktion zu reagieren. Ich würde mir aber wünschen, dass solche Müllkippen gar nicht erst entstehen und die Verursacher verantwortungsvoller mit ihrer und unserer Umwelt umgehen würden.“

Der Parkplatz liegt direkt an der A 42 und ist lediglich durch eine Böschung von der Autobahn getrennt. Die recht ungepflegte Böschung wiederum gehört zum Landesbetrieb Straßen NRW, der auch für die Instandhaltung zuständig ist. „Leider erreichen uns immer wieder Hinweise aus der Bevölkerung über Müllablagerungen in der Nähe von Autobahnen, die durch Oberhausen führen. Und in der Tat sind richtige Schandflecke darunter“, weiß Guthoff. Das Problem: „Da hier der Landesbetrieb zuständig ist, können wir nur bedingt handeln und appellieren an den Landesbetrieb, diese Flächen in Schuss zu bringen.“

Beiden städtischen Töchtern sei die Sauberkeit Oberhausens ein wichtiges Anliegen, betonen Guthoff und Schmidt. Wie jetzt an der Arminstraße werde es daher auch weiterhin ein gemeinsames Handeln an besonders vermüllten Stellen in Oberhausen geben, versprechen sie.