Oberhausener verbrauchten 2014 weniger Wasser

Die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) lieferte im vergangenen Jahr rund 14,7 Millionen Kubikmeter (m³) Trinkwasser nach Oberhausen. Stieg die Wassermenge 2013 gegenüber 2012 noch um 530 000 m³ oder 3,7 Prozent an, so brauchten die Oberhausener Bürger, Gewerbe- und Industriebetriebe im vergangenen Jahr wieder etwas weniger Trinkwasser: nämlich rund 52 000 m³. Allerdings sei der Trend der vergangenen Jahre rückläufig, erklärt der Trinkwasserversorger.

Doch Oberhausen sei kein Einzelfall. Versorgte die Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft vor fünf Jahren ihre Kunden im Versorgungsgebiet noch mit insgesamt 84,6 Millionen Kubikmeter, so waren es 2014 mehr als fünf Millionen Kubikmeter oder gut sechs Prozent weniger. Und bei einer leicht abnehmenden Bevölkerungsentwicklung in den von RWW belieferten Kommunen geht der Wasserversorger dauerhaft von einem einprozentigen jährlichen Mengenrückgang aus.