Das aktuelle Wetter Oberhausen 17°C
Immobilien

Oberhausener Unternehmen Bilfinger baut größer als geplant

22.10.2012 | 10:08 Uhr
Oberhausener Unternehmen Bilfinger baut größer als geplant
Es geht gut voran: Und jetzt baut Bilfinger auch noch ein weiteres Gebäude, um 100 Arbeitnehmer zusätzlich unterzubringen.Foto: Gerd Wallhorn

Oberhausen.  Die neue Zentrale der Oberhausener Firma „Bilfinger Berger Power Systems“ wird deutlich größer als ursprünglich geplant. Bilfinger will mehr Arbeitsplätze schaffen und mehr Mitarbeiter einstellen. Der rund 30 Millionen Euro teure Neubau soll 2013 fertig sein. Doch die Kosten könnten noch steigen.

Die neue Zentrale des Oberhausener Unternehmens „Bilfinger Berger Power Systems“ in der Neuen Mitte am Centro wird deutlich größer als ursprünglich geplant.

Der Neubau bekommt einen zusätzlichen Anbau, so dass dort dann 600 statt wie ursprünglich geplant 500 Beschäftigte Platz finden. Das Unternehmen begründet die Erweiterung damit, dass es mehr Mitarbeiter benötigt als gedacht – dank der wirtschaftlich „dynamischen Entwicklung“. Oberhausen kann sich also auf zusätzliche Arbeitsplätze freuen.

30 Millionen Euro Investition

Intern werden aber auch andere Gründe des plötzlichen Gebäudezuwachses transportiert: Grund für die Erweiterung sei auch, dass im ursprünglich geplanten fünfgeschossigen Bürogebäude nicht einmal der jetzige Personalbestand ausreichend Platz gefunden hätte. Man habe hier falsch kalkuliert, heißt es auf den Fluren der Firma.

Der Kraftwerksbauer „Bilfinger Berger Power Systems“ gehört zu dem international tätigen Bau- und Dienstleistungskonzern „Bilfinger SE“ – mit fast 60.000 Mitarbeitern im In- und Ausland. Das Investitionsvolumen für den Neubau liegt nach bisherigen Angaben bei rund 30 Millionen Euro, nach etwa 14-monatiger Bauzeit soll das Bürogebäude im kommenden Jahr eingeweiht werden .

Mit „nur geringem Zeitverzug“ werde der Erweiterungsbau ebenfalls 2013 fertiggestellt, heißt es von der Unternehmensführung. Die hüllt sich bei Angaben zu den zusätzlichen Kosten für die Erweiterung in Schweigen.

Babcock Borsig Steinmüller zieht um

Zu „Power Systems“ gehört unter anderem die traditionsreiche Oberhausener Firma „Babcock Borsig Steinmüller“, die aus dem insolventen Babcock-Konzern hervorgegangen ist . Sie wird ebenfalls ans Centro ziehen und damit den historischen Babcock-Firmensitz an der Duisburger Straße aufgeben. Die dortigen Büroräume hatte „Power Systems“ nur noch angemietet, die Immobilien gehören der „Dazzle Enterprise“ mit Sitz auf der Ile of Man.

Der Mietvertrag für „Bilfinger Berger Power Systems“ und seine Babcock-Tochter läuft nun aus. Weil die in die Jahre gekommenen Büroräume an der Duisburger Straße für den wachsenden Kraftwerksbauer zudem zu klein sind, entschied sich die Unternehmensführung zum Neubau mitsamt kleinem Garten für die Mitarbeiter.

Bilfinger Berger wird die Räume in ihrer neuen Firmenzentrale lediglich anmieten, neben „Babcock Borsig Steinmüller“ sollen weitere Beteiligungsgesellschaften von „Power Service“ unterkommen.

Stephanie Weltmann



Kommentare
23.10.2012
09:00
Oberhausener Unternehmen Bilfinger baut größer als geplant
von Wuestensturm | #1

Das sind gute Nachrichten für die Stadt!!!

Aus dem Ressort
"Touristenfalle" - Lehrer erhebt Vorwürfe gegen Stoag
Ticket-Affäre
Ein Klassenlehrer aus Kempen beschwert sich über Vorgehensweise der Kontrolleure in Oberhausen. Der Entwerter am Centro war defekt: Aber die Schüler stiegen trotzdem ein und kassierten prompt Bußgelder. Der Fall ähnelt sehr dem einer Klasse aus Krefeld. Der Verdacht einer "Touristenfalle" wird laut.
Viel Aufwand durch neuen Zehner
Währung
Wenn am 23. September der neue Zehn-Euro-Schein in Umlauf kommt, wollen die Deutsche Bahn und die Stoag vorbereitet sein – zurzeit werden die Ticket-Automaten durch ein Software-Update umgerüstet. Schon 2015 wird dies wieder notwendig sein, denn dann kommt der neue Fünfziger.
Kontrastmittel im Oberhausener Trinkwasser
Gesundheit
Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat das Wasser in 69 deutschen Städten getestet – Spitzenwerte wurden dabei in Oberhausen gemessen. Der hiesige Versorger, die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW), sieht keine Gesundheitsgefahren. Die Verursacher sollten im Fokus stehen, so die RWW.
Oberhausener Spezialist für durchdachte Lösungen
Wirtschaft
Haushoch ist die stählerne Maschinerie in der Produktionshalle der Firma Krebber an der Ruhrorter Straße in Lirich. Ganze vier Mitarbeiter steuern das schier endlose Werk von sich drehenden Achsen. Am Anfang der Produktion stehen riesige Rollen, am Ende kommen Rollen von Dachpappe heraus.
Nationalelf bringt der Oberhausener Commerzbank Kunden
Geldinstitut
Die Commerzbank hat in der Region Oberhausen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ihren Wachstumskurs fortgesetzt.
Fotos und Videos
Das Sea Life wird zehn Jahre alt
Bildgalerie
Jubiläum
Feuerzauber in Oberhausen
Bildgalerie
Feuerwerk