Oberhausener sparen beim Grillen

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Beim Grillen sind die Oberhausener besonders sparsam: Laut einer Umfrage im Auftrag der Targobank geben sie für einen Grillabend inklusive Grillgut, Saucen und Beilagen 32,27 Euro aus und damit deutlich weniger als die Bochumer (38,20 Euro), Duisburger (36,32 Euro) und Essener (35,82 Euro).

Allerdings werfen sie den Grill am häufigsten an: 29 Prozent der Oberhausener grillen in diesem Sommer zehn Mal und mehr und belegen damit den Spitzenplatz. Hinter ihnen folgen Gelsenkirchen (28 Prozent) und Dortmund (26 Prozent). Im Schnitt grillt der Oberhausen gut sieben Mal im Jahr.

Jeder Dritte benutzt den Elektrogrill

Bei der Frage, was auf keinen Fall auf dem Rost fehlen darf, herrscht laut Umfrage im Revier große Einigkeit: Auf Platz 1 liegt mit 76 Prozent die Grillwurst in allen Variationen (Oberhausen: 79 Prozent), vor Geflügel mit 62 Prozent (Oberhausen: 62 Prozent) und Schweinefleisch mit 60 Prozent (Oberhausen: 67 Prozent). Nur in Duisburg und Dortmund sind Hähnchen und Pute beliebter als Nackensteak und Spareribs.

Beim vegetarischem Grillgut dagegen scheiden sich die Gemüter: So gehören in Dortmund für 40,9 Prozent der Grillfans fleischlose Alternativen unbedingt dazu. Weit abgeschlagen folgen Essen (29,3 Prozent), Duisburg (23,5 Prozent) und Oberhausen (18,6 Prozent).

Und welche Grillform kommt zum Einsatz? Für mehr als die Hälfte (59 Prozent) der Befragten steht der klassische Holzkohlegrill nach wie vor unangefochten auf Platz 1, in Oberhausen setzen sogar 63 Prozent auf Holzkohle. Rund 35 Prozent der Grillfans nutzen einen Elektrogrill (Oberhausen: 31 Prozent). Immerhin 14 Prozent (Oberhausen: 11 Prozent) nutzen schon einen Gasgrill.

Vier von zehn Befragten planen den Kauf eines Grills und wollen dafür im Schnitt 169 Euro ausgeben. Spitze sind die Bochumer (181,67 Euro), während die sparsamsten Grillfreunde in Dortmund leben: 148,94 Euro. Die Oberhausener wollen im Schnitt 157,64 Euro ausgeben. Die Innofact AG hat im Auftrag der Bank 629 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren in Oberhausen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen befragt.