Oberhausener Polizeichefin findet Bandidos-Ansiedlung harmlos
06.12.2011 | 17:56 Uhr 2011-12-06T17:56:00+0100
Oberhausen. Oberhausener leben in ihrer Stadt sehr sicher - das konstatierte Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier von den Stadtverordneten im Hauptausschuss. Das Hauptthema des Abends, die umstrittene Bandidos-Ansiedlung in der City, sieht sie gelassen.
Zur Aussprache über die „Bandidos“-Ansiedlung in der Oberhausener City war Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier in den Hauptausschuss geladen: Sie nutzte die Gelegenheit, um einen Abriss über die kriminelle Gefahrenlage in dieser Stadt zu geben.
Wittmeier versicherte, dass die Statistiken über die erfasste Kriminalität zeigen würden, dass die Bürger in dieser Stadt sehr sicher lebten. „Oberhausen ist keine Hochburg der Kriminalität, Medien stellen die Geschehnisse oft überzogen dar“, glaubt Wittmeier. Seit zehn Jahren habe sich die Zahl an Straftaten auf jährlich 21.000 bis 23.000 Straftaten eingependelt.
Allerdings gab die Polizeipräsidentin Probleme in drei Bereichen zu: Die Diebstähle hätten in diesem Jahr im Vergleich zu 2010 um 14 Prozent zugenommen, Taschendiebstähle um 26 Prozent und Wohnungseinbrüche um 27 Prozent . Straßenkriminalität komme vor, deren Steigerungsraten stellten aber kein echtes Problem dar.
"Angsträume" intensiver kontrolliert
Die von Bürgern als „Angsträume “ empfundenen Gegenden um den Hauptbahnhof, im Olga-Park, am Bahnhof Sterkrade und in den Zentren von Osterfeld sowie Sterkrade würden von der Polizei intensiver kontrolliert - insgesamt kommen hier 6000 Einsatzstunden extra zusammen. Am viel diskutierten Sterkrader Kleinen Markt erfasste die Polizei nur 11 Straftaten in diesem Jahr. „Da haben wir also kein Riesenproblem“.
Die „Bandidos“-Ansiedlung in der City stellte Wittmeier insgesamt als harmlos dar. „Es hat kein verstärktes Aufkommen von Straftaten gegeben, meistens sind die Bandidos in ihrer Umgebung sehr friedlich. Sie haben kein Interesse, dass sie auffällig werden. Wir haben aber die Gruppe im Blick.“

18:16
Wenn man den Text zwischen den Zeilen liesst, dann ergibt sich folgendes: Die Bandidos werden überwacht (LKA?, BKA?, Staatsschutz?), aber nicht von Polizisten, deren Chefin die Haare nicht schön hat.
16:51
Könnt ihr alle nicht lesen?
"Es hat kein verstärktes Aufkommen von Straftaten gegeben, meistens sind die Bandidos in ihrer Umgebung sehr friedlich"
1) Wir reden hier von den Bandidos in Oberhausen. Euer von den Medien beeinflußtes Bild von bösen Rockern, die auf der Straße Omas die Handtasche klauen ist nicht real. Kriminalität wird hier auf einem anderen Niveau ausgeübt, von dem ihr nichts mitbekommt.
Vielleicht macht sich der ein oder andere mal Gedanken darüber, wieso gerade der Bahnhof Sterkrade eine so hohe Kriminalität aufweist. "xray" hat es schon sehr zutreffend formuliert: Wenn man sich die Rubrik "Blaulicht" der WAZ mal ansieht, dann gibt es wohl eine andere Klientel, vor der sich der Normalbürger wesentlich mehr fürchten müsste.
16:32
Ist eigentlich Unglaublich! Diese Truppe sei harmlos. Der übernächste Artikel auf dieser Web lautet
"Amtsgericht -
Schüler druckten sich ihr Taschengeld selbst", irgendwie Irreal................
16:13
Ja streichelt nur weiter eure Verbrecher! Dann sind wenigstens eure Jobs gesichert!
15:37
oh mein gott, aber wenn man ein paar kmh zu schnell fährt oder falsch parkt, wird man an die wand gestellt! wo ist diese land bloss hingekommen?!
15:29
Wenn man sich die Rubrik "Blaulicht" der WAZ mal ansieht, dann gibt es wohl eine andere Klientel, vor der sich der Normalbürger wesentlich mehr fürchten müsste.
Ist schon mal eine alte Omma oder Jugendliche von Bandidos überfallen worden?
15:26
...warum dürfen wir Wähler eigentlich nicht eine Polizeipräsidentin wählen. Dann würden sich viele Probleme von selbst lösen und Wittmeier (die dann nicht vom Volk gewählt würde)..könnte als Pressesprecherin bei den Bandidos anfangen. Gute Werbung macht sie ja bereits dafür.
15:12
dann wäre ihr bestimmt nicht ein Radiobericht entgangen, in dem erzählt wird, wie eine Kleinstadt dem Willen einer solchen Motorradbande ausgeliefert ist. Diese Leute waren durch Erpressungungen und Drohungen zur wahren Stadtmacht geworden, vor der auch der Polizeichef einknickte, die Geschäftsleute sich vor Furcht nicht zu wehren trauten.
08:26
und kann nur noch mit dem Kopf schütteln. Hier werden Straftaten in nicht unerheblichem Maße heruntergespielt. Jede Straftat ist eine zu viel.
sagte die subjektive Meinung. Klar sind Straftaten schlimm und es vermag ignorant und arrogant klingen, wenn jemand sagt, dass die Straftaten in Oberhausen kein Problem sind, jedoch muss man hier klar zwischen dem Empfinden und den Zahlen unterscheiden.