Oberhausener Polizei befürchtet Rocker-Kampf in der Innenstadt
27.01.2012 | 12:28 Uhr 2012-01-27T12:28:00+0100
Oberhausen.Offene Straßenschlacht mit Eisenstangen zwischen den verfeindeten Rockerclubs Hells Angels und Bandidos in Mönchengladbach, Handgranaten-Explosion im Hertener Bandido-Heim, Schüsse auf eine Bandido-Wohnung in der Oberhausener City - jetzt richtet sich die örtliche Polizei auf Eskalationen im Milieu ein.
Die Einschätzung, der Treff des 2009 neu gegründeten Bandido-Chapters an der oberen Marktstraße 188 sei unauffällig und harmlos, hat die Polizei-Spitze angesichts der jüngsten Ereignisse korrigiert. Es gelte nun „kriegerische Handlungen“ zu verhindern, die Bandidos-Mitglieder des Chapters und die Bevölkerung zu schützen, heißt es von erfahrenen Polizisten.
„Wir sind gut vorbereitet, wir lassen uns nicht überrollen, wir geben klare Signale“, zeigt sich Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier gewappnet.
"Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken"
Die Oberhausener Polizei hat ihre Präsenz an der Marktstraße deutlich ausgebaut. Täglich demonstriert die Polizei Stärke, an besonderen Tagen wie dem Vereinstreffen der Rocker am Mittwoch abend mit vier bis sechs Streifenwagen. Dabei werden die Personalien der Teilnehmer der Bandidos aufgenommen. „Wir müssen nach den Geschehnissen des letzten Wochenendes das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken“, meint die Polizei.
Denn an der oberen Marktstraße schauen Bewohner und Passanten mit Sorgen auf die Hinterhof-Einfahrt der von den Bandidos gemieteten Räume. Diese richten sich offensichtlich auf Angriffe ihrer Rockergegner ein: Sie haben das Rolltor heruntergelassen und Wachleute positioniert, die ihre Leute nur nach intensiver Kontrolle hereinlassen. Die Wachmänner haben sich vermummt und Baseballschläger in der Hand - ein bedrohlich aussehendes Szenario.
Unterdessen wurde bekannt, dass ein höheres Bandido-Mitglied des Chapter Oberhausen sechs Bordell-Häuser im Oberhausener Rotlichtbezirk Flaßhofstraße gekauft hat. Zuvor hatte er nur zwei Häuser betrieben. Damit hat dieses Bandido-Mitglied nun knapp die Hälfte der Bordell-Zimmer im Rotlichtviertel unter Kontrolle.

20:46
Mich wundert hier nichts mehr. Die Polizeipräsidentin selber scheint sich sogar noch darüber zu freuen, dass hier nun solche Gruppen breit machen.
10:28
@Katharinakommentar: Wenn ich mir Ihre Kommentare hier so durchlese, bezweifel ich fast die Sache mit der Gehirnwäsche. Wissen Sie überhaupt, was Sie da schreiben? Welchen geistigen Dünnschi***?
Sie vergleichen Äpfel mit Birnen und erwarten von uns auch noch Dankbarkeit? Dankbar sein dafür, dass die "Rocker" Steuern zahlen und wir auf Straßen fahren, die natürlich u.a. auch davon finanziert wurden? Man oh man.......
Keiner hat hier behauptet, dass Bandidos dumm sind. Aber Sie unterstellen allen anderen, dass wir ein falsches Bild von ihnen haben und zuviel NTV oder sonst etwas gucken. Gehts noch?
Abgesehen davon, hätten Sie vielleicht mal etwas an Ihrer Rechtschreibung machen können..... Das hat zwar jetzt nichts mit dem Thema direkt zu tun, aber musste ich mal erwähnen.
Wenn sich die beiden Gruppen mal richtig in die Haare bekommen, meinen Sie nicht, dass da evtl. auch Unbeteiligte von betroffen sein können? Man braucht sich wirklich nur mal die Nachrichten anzugucken, gerade jetzt, wo es in Mönchengladbach Probleme gibt/gab. Aber wahrscheinlich sind die bei allen TV-Sendern blöd und faken solche Berichte, was?
Vielleicht sollten Sie vorher über das nachdenken, was Sie abschließend schreiben wollen. Dann würden Sie vielleicht merken, wieviel Müll sie hier verzapfen.
Aber manche lernen es nie, andere noch viel später........ Suchen Sie sich aus, zu welcher Gruppe Sie gehören.
22:20
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20:52
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Da schreibt mir einer was aus der Seele. Besser hätte man es nicht sagen können. Vielleicht sind ja auch einige Politiker und auch die Polizei damit einverstanden das die beiden sich bekriegen denn würden sie Frieden schließen und zusammen arbeiten wäre es eine Macht sondergleichen.
14:00
Über das Verhalten der Stadt Oberhausen kann ich nur den Kopf schütteln. Wurde die Situation nicht hier an gleicher Stelle mal seitens der Stadt und der Polizei als unproblematisch beschrieben.
Auch wenn die Banditos keine Anwohner oder sonstige Passanten bedrohen oder stören, muss den Behörden doch wohl klar gewesen sein, dass die Feindschaft diverser Clubs untereinander nicht vorbei ist und es immer eine Bedrohung, auch für Anwohner, geben wird.
Erst alles herunterspielen und verharmlosen, dann durch vermehrte Kontrollen das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken. Für jeden war die Eskalation der Situation voraussehbar, nur nicht von unseren Politikern und der Polizei. Diese machen sich durch geistige Armut lächerlich. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln.