Oberhausener Model gewinnt österreichische Kuppel-Show

Model Anna Hiltrop (3.v. l.) kämpfte um Singlemann Miro (1. v. r.).
Model Anna Hiltrop (3.v. l.) kämpfte um Singlemann Miro (1. v. r.).
Foto: Gerry Frank
Was wir bereits wissen
Model Anna Hiltrop überzeugte an der Côte d'Azur mit ihrer Natürlichkeit und gewann die österreichische Kuppel-Show "Rendezvous im Paradies".

Oberhausen.. Für das Oberhausener Model Anna Hiltrop waren es fünf außergewöhnliche Wochen an der Côte d´ Azur mit einem krönenden Abschluss: In der Fernsehsendung „Rendezvous im Paradies“ des österreichischen Senders Puls4 kämpfte die 20-Jährige mit elf weiteren Frauen um das Herz gleich zweier Männer – und sie gewann.

Entscheidung nicht bereut

„Damit habe ich wirklich nicht gerechnet, zumal ich an einem solchen Format noch nie teilgenommen habe“, erzählt Hiltrop. Doch ihre natürliche und lockere Art hat die 20-Jährige schließlich an ihr Ziel gebracht: das Herz von Kandidat Miro im Sturm zu erobern. „Ich hab’ mich schon am ersten Tag für ihn entschieden und mich während der ganzen Zeit nicht verstellt, sondern bin immer ich selbst geblieben und habe meine echten Gefühle gezeigt – das hat ihn wahrscheinlich am Ende überzeugt“, meint die Modemanagement-Studentin. Souverän absolvierte sie Einzeldates, Shootings, zahlreiche Challenges oder den Runway: „Das hat richtig Spaß gemacht, weil ich nicht so verbissen und voreingenommen an die Aufgaben herangegangen bin“, erzählt Hiltrop.

Trotz aller anfänglichen Bedenken habe die 20-Jährige ihre Entscheidung nicht bereut: „Ich habe lange überlegt, ob ich an der Sendung überhaupt teilnehmen soll, weil ich nicht als TV-Model abgestempelt werden möchte. Doch die positive Resonanz bestätigt, dass ich mit der Teilnahme alles richtig gemacht habe. Auch die Einschaltquoten waren doppelt so hoch wie erwartet – einfach klasse“, erzählt Hiltrop.

Die Sendung verfolgte die 20-Jährige jeden Donnerstag mit ihrer Familie und ihren Freunden: „Mit meiner Darstellung bin ich sehr zufrieden – da gibt es nichts zu meckern. Klar wird da einiges rausgeschnitten und man hat anfangs überlegt, wie man sich richtig darstellt oder was man sagt, deshalb waren wir alle gespannt, wie das Resultat im Fernsehen dann aussieht.“

Sie lernte viel über sich selbst

Die Zeit an der französischen Mittelmeerküste war aber nicht immer leicht für die 20-Jährige: „In der vierten Woche hatte ich einen richtigen Lagerkoller. Ich war mit den Nerven am Ende, denn irgendwie wurde mir auf einmal alles zu viel.“ Kein Wunder, wurde sie rund um die Uhr von Kameras begleitet, da gab es keinerlei Privatsphäre für die Kandidaten. „Außerdem verbrachte ich die Zeit mit fremden Menschen und bei so vielen Frauen sind Zickereien ja auch vorprogrammiert“, sagt Hiltrop. Unterstützung fand die 20-Jährige bei ihrer Mutter und Freundin Jenny, die sie während der Dreharbeiten kennenlernte: „Sie haben mir sehr viel geholfen und mich wieder aufgebaut. Dass ich schon so weit gekommen bin und nicht einfach aufgeben sollte.“

Denn Hiltrop knüpfte in den fünf Wochen nicht nur wichtige Kontakte zu Designern und Fotografen, sondern lernte vor allem viel über sich selbst: „Wenn man an sich glaubt, kann man alles schaffen – das hat mir die Sendung gezeigt.“