Oberhausener legen gerne Kräutergärten an

Sie blühen so schön:Gärtnerin Larissa Teggers bei Dobirr Blotz mit Geranien.
Sie blühen so schön:Gärtnerin Larissa Teggers bei Dobirr Blotz mit Geranien.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Sonne scheint, und die Menschen strömen auch in Oberhausen in die Gartencenter, um sich schöne Blumen oder Kräuter zu kaufen.

Oberhausen.. Ab ins Beet! Wenn die Sonne weiterhin so strahlt, blühen den Blumenverkäufern florierende Monate.

Liegt der Frühlingsanfang nun schon einen knappen Monat zurück, passen sich jetzt im April auch endlich die Temperaturen dem Kalender an. Während die einen noch in der Sonne faulenzen, krempeln die anderen schon die Ärmel hoch und bringen ihre Beete und Balkone zum Blühen. Und sorgen damit für regen Betrieb in den Gartencentern. „Bei uns brennt die Hütte“, sagt Friedrich Suthoff, Inhaber des Gartenladens Suthoff. Das gute Wetter treibe viele Hobbygärtner in die heimische Botanik.

Pflegeleichte Klassiker

Doch zuerst müssen die passenden Pflanzen für Kübel und Kästen ausgesucht werden. Bei den Blumen geht der Trend zu den Trios. „Das sind mehrfarbige Varianten von beispielsweise Petunien in einem Topf“, erklärt Tjorven Klein, Gärtnerin beim Gartencenter Dobirr-Blotz. Bunte Farben und kräftige Töne sind derzeit auf den Balkonen in Mode.

„Und natürlich Kräuter“, sagt Klein. Von Rosmarin über Lavendel bis Thymian - die Kunden kaufen sich den eigenen Kräutergarten querbeet zusammen.

Ebenso vielfältig wie die Auswahl an Pflanzen ist die Kundschaft in den Gartencentern. „Natürlich besuchen uns viele ältere Leute, die sich die Klassiker kaufen“, sagt Klein. In den Körben rundherum blühen Stiefmütterchen, Hornveilchen und Petunien. „Aber auch junge Familien, die ihre Balkone bepflanzen wollen, kommen vermehrt vorbei.“

"Es gibt nichts ehrlicheres als Pflanzen"

Norbert Callies schiebt einen voll beladenen Wagen durch die Gänge im Gartencenter. Der 49-Jährige ist vom Fach. Als ehemaliger Landschaftsgartenbauer weiß er genau, was man jetzt pflanzen sollte und wovon man lieber den grünen Daumen lässt. Auch wenn er zugeben muss, „mittlerweile schon ein bisschen eingerostet zu sein.“ Bei der Gestaltung seines Balkons lässt sich der 49-Jährige von seinen Gefühlen leiten. „Es gibt nichts ehrlicheres als Pflanzen.“

Auch Suthoff setzt beim Gartenbau und der Balkonbepflanzung eher auf sein Bauchgefühl als auf Trends. „Das kommt auf den Kunden und seine Wünsche an.“ Im eigenen Garten kann es Suthoff selbst nicht kunterbunt genug sein. Ganz besonders angetan haben es ihm die Gartenmöbel des französischen Familienbetriebs Fermob. Die quietschbunten Tische, Stühle und Bänke aus Metall bringen noch mehr Farbe in die Oberhausener Gärten.