Oberhausener Gremien beschäftigen sich mit Bandidos
28.01.2012 | 09:02 Uhr 2012-01-28T09:02:00+0100
Oberhausen.Er könne sich schönere Schlagzeilen für die Marktstraße vorstellen als diese: „Polizei befürchtet Rocker-Kampf in der City“. So reagierte Citymanager Franz Muckel auf die Berichte über die Situation am Bandido-Treff an der oberen Marktstraße und die Nachricht, dass sich die Polizei auf eine Eskalation im Milieu einstellt. Die Händler an der Einkaufsstraße in der Oberhausener Mitte scheinen aber ruhig zu bleiben, „es hat mich noch keiner darauf angesprochen“, so Muckel, der die Situation jetzt zumindest als „irritierend“ empfindet.
Die stärkere Präsenz der Polizei mit verschärften Personalkontrollen vor dem Bandido-Treff hat Ordnungsdezernent Frank Motschull (SPD) ausdrücklich begrüßt. „Die Einschätzung der Sicherheitslage hat sich durch die Ereignisse des vergangenen Wochenendes stark geändert“, sagt Motschull. „Ich verstehe die Unruhe und Sorgen der Anwohner. Die Gefahr geht aber nicht von den hier ansässigen Bandidos-Mitgliedern aus, sondern von den anderen Rockergruppen.“
Gelassen reagierte Motschull auf die Nachricht, dass ein Bandido-Mitglied nun die Hälfte der Bordellhäuser im Rotlichtbezirk kontrolliert. „Eine Gefährdung der Sicherheit sehe ich dadurch nicht. Auch früher gehörten einem Eigentümer mehrere Häuser.“
Das Problem geht über die Stadtgrenzen hinaus
Der Polizeibeirat, dem Kommunalpolitiker angehören, wird in der nächsten Woche von der Polizei über die Sachlage informiert. Auch in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 6. Februar steht das Thema Bandidos auf der Tagesordnung.
„Das Problem geht über die Ebene von Oberhausen hinaus“, sagt SPD-Fraktionschef Wolfgang Große Brömer. Es gehe nicht darum, örtliche Auffälligkeiten zu beurteilen, sondern die Strategie der Vereinigung, um dann grundsätzlich dagegen vorzugehen. „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Rockerbanden“ sind denn auch Thema in der Sitzung des Innenausschusses des NRW-Landtags am 2. Februar. Dennoch: „Wir sollten nicht in Panik verfallen, das ist sachlich nicht angemessen“, so Wolfgang Große Brömer.
Dass „die Bandidos jetzt nicht Fahrt aufnehmen“, hofft auch FDP-Ratsmitglied Regina Boos. Die Polizei sei aber gut aufgestellt.

21:00
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12:14
..äh Tschuldigung, aber ging ihr kommentar auch an meine Adresse?
Ihre "Kopieren und Einfügen" Aktion ist da nicht so Erfolgreich gelaufen....
Oh, sorry. Blöde Technik aber auch.
13:45
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06:41
Die Mitgliedschaft zu den genannten Rockergruppen hat nichts mit der Nationalität zu tun. Das Mitglied, dessen Wohnung vor ein paar Tagen in Oberhausen beschossen wurde, ist zum Beispiel laut Presse ein Türke. Insofern sollten die Schreiber, die stets die Nationalitäten ins Thema einbringen, erklären, was sie damit meinen. Ich glaube eher, diejenigen, die hier schreiben, haben schlichtweg keine Ahnung. Es handelt sich hier nicht um eine Gruppe Halbstarker a la Peter Kraus. Sondern um eine Vereinigung, die ihr Geld mit Menschenraub, Zuhälterei, Vergewaltigung und anderen Schwerverbrechen verdienen. Keine 6 Monate ist diese Truppe in unserer Stadt, schon wird das erste Haus beschossen und hierbei von den Mitgliedern in Kauf genommen worden, dass auch Unschuldige sterben. Diejenigen, die dies gut heißen, sollten ihre Zurechnungsfähigkeit vielleicht einmal untersuchen lassen.
Aha,
"Ich glaube eher, diejenigen, die hier schreiben, haben schlichtweg keine Ahnung."
Ganz richtig, genau wie Sie.
Alle immer schön über einen Kamm scheren, ohne Hintergrundwissen.
"Keine 6 Monate ist diese Truppe in unserer Stadt, schon wird das erste Haus beschossen und hierbei von den Mitgliedern in Kauf genommen worden, dass auch Unschuldige sterben."
Seit 2009 und nicht erst seit 6 Monaten, und was ist passiert?
Anscheinend wollen(?) die Mitglieder, dass auf sie geschossen wird oder was soll dieser Schwachsinn?
an Revierblicker
Sie schreiben gerade Schwachsinn. Die Gruppe bzw. das Gruppenmitglied ist hier in Oberhausen beschossen worden, weil die Gruppe nun hier ist. Das begreifen Sie wohl nicht. Es ist keine Sandkastengruppe, wie offensichtlich die Polizeipräsidenten und Sie wohl auch, glauben. Diese Menschen bringen sich auch gegenseitig um, ohne Rücksicht auf Auß4enstehende. Wenn man sich die Kommentare, auch Ihrer, hier durchliest, könnte man meinen, wir müssten feiern, weil sich eine Gruppe von Zuhältern und Menschenhändlern auf der Markstraße niedergelassen hat. Alle die, die hier groß rum tönen, dass sie sich ja nun so sicher fühlen, sollten besser ihre Töchter nicht in die Nähe dieser ach so harmlosen Vereinigung lassen. Es sei denn, sie sollen zum arbeiten auf der Flaßhofstraße landen.
00:52
Ja, wieso ist denn Ruhe in den Bereichen in denen Rockerclubs herrschen. Man wehrt doch nur andere ab, die die kriminellen Geschäfte übernehmen wollen.
Politiker die Rockerclubs verbieten wollen werden öffentlich Zb.über Youtube bedroht.
Das ist doch nur eine scheinbare Sicherheit.
23:23
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22:31
@
@Sengotta & schnapper2
von An77 | #7
Ihre Kommentare strotzen vor geringer Intelligenz!
In keinster Weise sind solche illegalen Brüderschaft zu tolerieren. Ob in deren lächerlichen kleinen Welt deren Regeln für Ordnung sorgen ist uninteressant. Wir sind in einem Rechtsstaat der solche Leute nicht braucht und schon gar nicht deren System. Das schützt auch so Kleinhirne wie sie. Also bitte erst denken, dann schreiben.
22:07
Mann kann ihren Kommentaren wohl leider nur voll und ganz Zustimmen...
Allerdings find ich es schon Grund zur Besorgnis, wenn Motorrad-Clubs mit scheinbar kriminellen Hintergrund ein größeres Sicherheitsgefühl verbreiten, als das es unsere Staatsmacht vermag.
Man darf bei aller Sympathie ja nicht vergeßen, daß es sich hierbei ja nicht um gemeinützige Vereine handelt die Sonntags nen Mopped-Ausflug anbieten, sondern um Gruppierungen mit erheblichem Gefährdungs-Potential für Mitbürger.
Mal schauen wie sich die Sache entwickelt....
20:41
@ kohwalski
Nicht ganz: Bandidos oder Angles würden sich vermutlich nie mit Normalos auseinander setzen. Solange ich nicht versuche nen Puff neben deren Puff zu eröffnen habe ich von denen nichts zu befürchten. Wenn ich zwischen kriminellen Schlägern, Räubern oder aber nem Rockerclub in meiner NAchbarschaft wählen müßte würde ich immer den Rockerclub wählen!
20:23
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