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Oberhausener BFO mit Sparpaket gerettet

01.12.2010 | 18:47 Uhr
Oberhausener BFO mit Sparpaket gerettet
Achim Kawicki Geschäftsführer BFO (Beschäftigungsförderung Oberhausen GmbH) Foto: Hayrettin Özcan

Oberhausen.Vorsichtiges Durchatmen bei den Mitarbeitern der BFO: Zwar wird die Beschäftigungsförderungsgesellschaft kräftig sparen müssen. Aber dafür ist ihr Fortbestand zunächst gesichert. Jetzt muss der Stadtrat der Vereinbarung nur noch zustimmen.

Vorsichtiges Durchatmen bei den Mitarbeitern der BFO: Zwar wird die Beschäftigungsförderungsgesellschaft kräftig Federn lassen müssen – inhaltlich wie personell – aber grundsätzlich ist ihr Fortbestand erstmal gesichert. Voraussetzung dafür ist, dass der Stadtrat am 13. Dezember der Vereinbarung zustimmt, die zwischen Agentur für Arbeit und Kommune ausgehandelt und jetzt von Sozialdezernent Reinhard Frind erläutert wurde. Dafür war eine Sondersitzung des Sozialausschusses anberaumt worden, um den Mitgliedern Gelegenheit zu geben, noch vor der Ratssitzung darüber zu diskutieren.

"Arge" wird zum "Jobcenter" und übernimmt Vermittlung von Ein-Euro-Jobs

Das bisherige Kerngeschäft der BFO, die Vermittlung in Ein-Euro-Jobs , soll im Rahmen der Neuorganisation der Strukturen nämlich weitgehend bei der Arge liegen, die ab Januar „Jobcenter“ heißen wird. Zudem wird es insgesamt weit weniger Ein-Euro-Jobs geben als bislang, weil die Gelder dafür zusammengestrichen werden und das Arbeitsmarktinstrument als solches auf dem Prüfstand steht.

Für die BFO bedeutet das: „Es wird zu personellen Anpassungsmaßnahmen kommen müssen, da sich das Geschäftsfeld verringert“, kündigte Frind Einschnitte an. „Wir werden so weit wie möglich Hilfestellung geben und versuchen, Personal bei der Verwaltung unterzubringen, damit möglichst niemand arbeitslos wird.“ Schrumpfen wird die BFO auch so schon bald: Zum Jahresende laufen fünf Zeitverträge aus.

Betriebsratssprecherin: "Nicht so, wie wir's uns gewünscht hätten"

BFO-Geschäftsführer Achim Kawicki zeigte sich erleichtert darüber, dass es grundsätzlich weitergeht: „Es ist eine kleine Lösung, aber eine, die umsetzbar ist. Wir haben damit die BFO erstmal gerettet – alles andere muss die Zukunft zeigen.“ Ähnlich verhalten war auch die Freude der Betriebsratsmitglieder, die die Sondersitzung mitverfolgten: „Es ist nicht so, wie wir’s uns gewünscht hätten, aber es ist immerhin eine kleine Lösung“, so eine Sprecherin.

Arge-Geschäftsführerin Annette Gleibs dankte der BFO dafür, dass sie fünf Jahre gute Arbeit in Sachen Maßnahmevermittlung geleistet habe – Arbeit, die demnächst von den Jobcentern geleistet werden müsse, ohne dass dafür mit zusätzlichen Stellen zu rechnen sei.

Martina Nattermann

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Kommentare
02.12.2010
18:01
„Kleine Lösung“ in Sicht
von Christoph G. Zimmer | #8

Der eigentliche Skandal ist nicht etwa der Abbau
der AGH-Maßnahmen, im Volksmund auch 1€-Jobs
genannt, sondern, daß diese bei den gemein-
nützigen Trägern drastisch auf je 15 gekürzt werden,
was wiederum den Arbeitsplatzverlust vieler pädag-
ogischer Mitarbeiter bei den Trägern im Sozial-
bereich zur Folge hat. Skandalös ist, daß diese
Stellen über die städtische BFO mit 230 auf hohen
Niveau gehalten werden, um diese Arbeitslosen an
städtischen Unternehmen (z.B. OGM) auszuleihen,
die eben nicht gemeinnützig sind, sondern gewinn-
orientiert. Bei diesen werden nicht nur weiterhin
sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen abge-
baut, sonder auch neue verhindert. Diese AGH-
Stellen eben nicht, wie vom Gesetz gefordert,
gemeinnützig und zusätzlich, eher gemein und
unnütz, aber auch eindeutig rechtswidrig.
Nicht nur sozialrechtlich. Zumindest der begründete
Anfangsverdacht der Untreue zum Nachteil des
Steuerzahlers ist gegeben. Wann wird wohl die dem
Legalitätsprinzip verpflichtete Staatsanwaltschaft in
Duisburg reagieren ? Sie will sich doch wohl nicht
selbst dem Verdacht der Strafvereitelung aus-
setzen ?
Und was tun unser sogenannten Volksvertreter aller
Parteien ? Nun, vorerst das, was sie immer in
solchen Fällen tun. Schweigen und billigend in Kauf
nehmen. Als Mittäter ?!

02.12.2010
12:20
„Kleine Lösung“ in Sicht
von Ein Euro Jobber | #7

Zur der bewerbung habe ich mehrmals beworben
aus ganz nrw
leider darf ich nur 4.stunden arbeiten
da der firma nur leute gebrauchen die nur 8.stunden arbeiten können

bekomme ich nur absage aber ich werde es niemals aufgeben ich werde mich
weiter drum bemühen zur meine tätigkeit

zurück zur der faulen die habe doch keine lust zu bewerben zur arbeiten oder geschweige zu bemühen das ist der grund

das der arbeitsmarkt kaputt ist

02.12.2010
12:06
„Kleine Lösung“ in Sicht
von Ein Euro Jobber | #6

@solo

ich war ein ehemaliger ein euro jobber zur der zeit
2009/2010 nach drei monaten war schluss
habe ich vieles mit erlebt ich war der einstiger
der alles den dreck von anderen wech gemacht habe

was denkst du was ich da alles abgelaufen hat
in diese massnahme

dort sind faule leute die nichts gemacht haben
und tasse kaffee am trinken waren und am rauchen und am rum sitzen waren

zur meine stärke kann nur sagen lieber alleine arbeiten ohne diese gruppe

und ausserdem bin ich frühaufsteher der morgens
um 5.00 uhr unterwegs bin prospektverteilen handzettel und zeitung

zur der faulen muss ich sagen die schlafen bis in der mittagszeit

und wir als 400 euro basis der mit ein arbeitsvertrag müssen für den dreck
ein euro job machen

weil die faulen sich weigert ein euro job anzunehmen sowas zu machen
ich finde es sehr traurig

das wir alles machen müssen

ich sage nur eins die stadt sollte die faulen mehr
drum kümmern um eine arbeit anzubieten

und nicht die 400 euro jobber die sowieso ein arbeitsvertrag haben

02.12.2010
07:59
„Kleine Lösung“ in Sicht
von SOLO | #5

@ Ein Euro Jobber
Sie sind also ein Ein Euro Jobber!?
Das ist jetzt aber nicht wirklich überraschend. Ihre Bewerbungen wird wohl auch keiner richtig verstehen. Nicht nur Menschen unter 25 brauchen mehr Bildung.

01.12.2010
22:46
„Kleine Lösung“ in Sicht
von Conquistadore | #4

Voraussetzung für den Erhalt derartiger Institutionen ist vor allen Dingen, dass die Erwerbslosen nicht weniger werden, gell? Wer gräbt sich schon selbst das Wasser ab!

Hat mich sehr erheitert zu lesen, wie nervös manche Leute doch werden, wenn der eigene Arbeitplatz mal wegfallen könnte.

Kein Wort aber über die Arroganz, die viele dieser Damen und Herren den Arbeitslosen gegenüber im Laufe der Jahre gezeigt haben.

01.12.2010
22:40
„Kleine Lösung“ in Sicht
von dcarleitermann | #3

Massive 28 % Einsparungen bei den zusätzlichen Leistungen für Hartz IV-Bezieher und minimale 7 % Einsparungen bei den Verwaltungskosten zeigen nicht das Einfühlungsvermögen einer sozialen Fraktion in Oberhausen.
Dies steht im krassen Widerspruch zu den Forderungen der SPD die Hartz-IV Regelsätze massiv anzupassen.
Ach ja und was sagen uns die Grünen hierzu?
Schweigen im Walde.
Die Kürzungen sehen nach Schätzungen wie folgt aus:
Gesamtausgaben im Jahre 2011 = 33.258.458,-€.
18% Kürzung zum Jahre 2010.
Davon entfällt auf das Verwaltungsbudget
im Jahre 2011 =14.383.810,-€
7% Kürzung zum Jahre 2010.
Bei den Eingliederungsleistungen werden im Jahre
2011 18.874.648,-€ veranschlagt.
28% Kürzung zum Jahre 2010.
Die Zahlen sehen komplett wie folgt aus:

Gesamtbudget
2010 40.866.310,-€ 2011 33.258.458,-€
Verwaltungsbudget
2010 15.517.410,-€ 2011 14.383.810,-€
Eingliederungsleistungen
2010 25.348.900,-€ 2011 18.874.648,-€
Nachzulesen : http://allris.oberhausen.de/bi/vo020.asp

01.12.2010
21:23
„Kleine Lösung“ in Sicht
von Ein Euro Jobber | #2

Sie sollte den junge menschen unter 25 eine bessere bildung fördern statt ein euro job hin zuschicken

selbst wenn der junge menschen sich bewirbt
um eine arbeitstelle zu finde

meinen die arbeitgeber der hat doch keine
schulabschluss ohne eine abschluss gehts
garnichts wenn schon eine bildungs nachweis

dan können die drüber reden ob es eine festanstellung gibt

01.12.2010
21:04
„Kleine Lösung“ in Sicht
von Ein Euro Jobber | #1

Geben sie doch auf sie herschen unzufriedenheit in unser stadt mit ihre ein euro job

mit ihre mitarbeiter müssen die neue job suchen der ein euro job muss abgeschaft werden sie zeigt keine wirkung auf dem ersten arbeitsmarkt

die arbeitslose bleiben für immer von staatskasse
weil die kaum eine chance habe auffestanstellung


ihre gesetze aus ihre munde sind ausnutzerei
und dummes gelaber gegen über der bürger

man sollte überprüfen ob es
menschenrecht verletzung vor liegt

die stadt sollte mal überliegen eine kombilohn
ein zuführen freibetrag 200 euro der ohne anrechung besteht

da hat die jobcenter damit nix zutun mit ihre
rechnerei

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