Stadt informiert über Baumfällungen in Oberhausen-Sterkrade

Markierung an einem Baum im Volksgarten in Osterfeld im Dezember 2014.
Markierung an einem Baum im Volksgarten in Osterfeld im Dezember 2014.
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Teilweise ist jeder fünfte Baum betroffen. Warum sie gefällt werden müssen, darüber informiert die Stadt am Mittwoch, 14. Januar, an der Jägerstraße.

Oberhausen.. Heftig protestierten Bürger vor zwei Jahren, weil sie sich über die Baumfällaktion im Osterfelder Volksgarten nicht richtig informiert fühlten. In diesem Jahr macht es die Stadt Oberhausen besser und lädt die Bürger zu Waldbegehungen ein. Am heu­tigen Mittwoch steht der Sterk­rader Wald im Fokus. Interessierte Bürger sind dazu ab 14 Uhr eingeladen.

Treffpunkt ist der Hundedressurplatz an der Jägerstraße. Dort informieren Stadtförster Jürgen Halm und Umweltdezernentin Sabine Lauxen über die geplanten Durchforstungsarbeiten. Im Sterkrader Wald sollen auf einer Fläche von über 100.000 Quadratmetern 430 Festmeter Holz geschlagen werden; über die Gründe sprechen die Fachleute vor Ort.

Waldschäden durch Sturm Ela

Weitere 385 Festmeter sollen in der Hühnerheide fallen und zudem 60 Festmeter im Volksgarten. In einzelnen Teilen der drei Wälder kann jeder fünfte Baum betroffen sein.

Gegenüber den Vorjahren fällt die Stadt 2015 nur halb so viel Bäume wie ursprünglich geplant. Grund sind die Waldschäden, die der Sturm Ela im Juni 2014 angerichtet hat. Davon waren 800 Bäume betroffen.

Stadt ist größter Waldbesitzer

Etwa die Hälfte des Waldes in Oberhausen gehört der Stadt. Jedes Jahr sollen dort rund 1600 Festmeter eingeschlagen werden. Ein Baum kann je nach Dicke und Höhe zwischen fünf und 0,1 Festmeter messen.