Siedlung in Oberhausen-Osterfeld schon zur Hälfte verkauft

Ricarda und Nils Hökkör planen am Wochenende von Alstaden nach Osterfeld in ihr neues Haus zu ziehen.
Ricarda und Nils Hökkör planen am Wochenende von Alstaden nach Osterfeld in ihr neues Haus zu ziehen.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Deutsche Reihenhaus AG baut einen neuen Wohnpark in Oberhausen mit 60 schlüsselfertigen Reihenhäusern. Die ersten Neu-Osterfelder ziehen nun ein.

Oberhausen.. Am liebsten möchten Ricarda und Nils Hökkör schon heute einziehen. Sie stehen im Wohnzimmer ihres neuen Zuhauses in Osterfeld und kehren den letzten Baustellenschmutz zusammen. Noch ist der Raum leer, Lampen und Möbel fehlen. Doch die Eheleute sind guter Dinge: „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt ein großes und schönes Haus haben“, sagt Ricarda Hökkör mit einem Lächeln.

Die junge Familie mit Kind ist eine der ersten, die in den neuen Wohnpark der Deutschen Reihenhaus AG an der Rheinischen Straße einzieht. Die erste Bauphase der Reihenhaussiedlung auf dem Grundstück „An der alten Schule“ ist nach Angaben des Unternehmenssprechers Achim Behn beendet. „Nun läuft die zweite Bauphase auf Hochtouren“, sagt er. 60 schlüsselfertige Fertigbauhäuser in drei Größen entstehen.

Ziel: Häuser bis Jahresende verkauft

Behn ist zufrieden mit dem bisherigen Vertrieb. „Trotz anfänglicher Bedenken verzeichnen wir eine steigende Nachfrage in Osterfeld. Wir gehen davon aus, dass bis Ende 2016 alle Häuser verkauft sind.“ Derzeit seien 35 der 60 Häuser verkauft.

Bei den 60 Reihenhäusern, die auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Rheinischer-, Bau- und Freiligrathstraße entstehen, unterscheiden sich lediglich Größe und Farben der Hausfassaden. Einige sind weiß-grün, andere sind weiß-braun gestrichen. Diese Uniformität mache für viele gerade den Reiz aus, meint Behn.„Sie müssten nicht mit ihren Nachbarn um das schönste Gartenhäuschen oder den größeren Garten konkurrieren.“

Keller wird von Eigentümern nicht vermisst

Das meinen auch die Hökkörs. „Wir können uns ja im Haus so einrichten, wie wir es möchten. Da sind wir individuell. Außerdem haben wir viel Platz, was besonders toll für unser Kind ist.“ Dass ihr Haus keinen Keller hat, stört die Hökkörs wenig. „Ein Keller wird bloß als Abstellraum verwendet und verkommt“, sagen sie.

Ricarda und Nils Hökkör nennen zwei Gründe, warum sie eines der Reihenhäuser im Osterfelder Wohnpark gekauft haben. „Für uns stimmte das Preisleistungsverhältnis und es gibt eine gute Anbindung ans Zentrum“, sagt Ricarda Hökkör. Eine Freundin habe sie auf die neue Siedlung aufmerksam gemacht. Die Bekannte wohne in einem ähnlichen Komplex, den die Deutsche Reihenhaus AG in Duisburg-Meiderich gebaut hat.

Nicht nur junge Familien scheinen sich für die Neubausiedlung mit Spielplatz, Tischtennisplatte und eigenem garagengroßen Blockheizkraft, aus dem die Häuser mit Strom und Wasser versorgt werden, zu interessieren. Auch ältere Menschen fragen bei der Kölner Firma an, sagt Sprecher Behn. „Ein Drittel unserer Käufer ist über 50 Jahre. Die Mischung stimmt also,“