Neubauten in Oberhausen bieten noble Nähe zur Klimasiedlung

Vor dem Musterhaus in Oberhausen-Schmachtendorf (v.li.): Bauträger Klaus Störmann, Architekt Markus Robenek und Makler Detlef Schledorn.
Vor dem Musterhaus in Oberhausen-Schmachtendorf (v.li.): Bauträger Klaus Störmann, Architekt Markus Robenek und Makler Detlef Schledorn.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Vor der Häuserreihe an der A 3 in Oberhausen-Schmachtendorf errichtet die Bauträgerfirma Störmann 24 Doppelhaushälften und 20 Eigentumswohnungen.

Oberhausen.. Die ersten Mieter werden schon bald in Oberhausens erste Klimaschutzsiedlung in Schmachtendorf einziehen können. 20 Einfamilien-Doppelhaushälften und 24 Wohnungen reihen sich entlang der Straße Zum Steinacker parallel zur Autobahn. Am südlichen Ende der Reihe ist jetzt das Musterhaus für Teil 2 der Siedlung aus einer Bauträger-Hand zu sehen – und bald auch sonntags zu besichtigen.

Im Gegensatz zum öffentlich geförderten Wohnen in der ersten Reihe (zur A 3) entsteht jetzt Wohneigentum zwischen dem Straßenbogen Zum Steinacker und dem nordöstlichen Winkel der Straße Am Tüsselbeck: 24 Häuser im ersten südlichen Bauabschnitt als Doppelhaushälften. In der Mitte der Siedlung werden, links und rechts eines Spielplatzes, vier Häuser mit je fünf Eigentumswohnungen dazu kommen.

Variabel dank nur einer Tragewand

Alles – wie schon die Klima­schutzsiedlung – erbaut unter der Aufsicht von Klaus Störmann: Der Bauträger aus Bottrop ist als Unternehmer mit einer Gartenbaufirma groß geworden – Mieter und Wohneigentümer sollten sich auf „schöne Grünanlagen“ freuen dürfen, meint Detlef Schledorn. Sein Maklerunternehmen in Sterkrade vermarktet den „privaten“ Teil der Siedlung Zum Steinacker. Die Resonanz bisher ist ein weiterer Beleg für die Beliebtheit von Schmachtendorf als Wohnquartier: „Schon fast die Hälfte der Häuser ist reserviert“, so Detlef Schledorn.

Passivhäuser wie in der bereits gebauten „Klimaschutz“-Reihe entstehen in den nach Westen ausgerichteten Neubauten allerdings nicht. Das Wohneigentum wird dem Standard von „Effizienzhäusern“ nach KfW 70 entsprechen. Der Standard 100 entspräche den aktuellen gesetzlichen Vorgaben für einen Neubau. KfW 70 heißt: Dieses Haus braucht nur 70 Prozent der Jahresenergie eines „hundertprozentigen“ Neubaus.

Konkret zählen zur Ausstattung Luft-/Wasser-Wärmepumpen. Die Fußbodenheizung ist für jeden Raum per Thermostat steuerbar. Auf Grundstücksflächen von rund 240 Quadratmetern bietet jede Hälfte der von Architekt Markus Robenek gestalteten Kubus-Villen 110 Quadratmeter Wohnfläche. Keller und Loggien gibt’s auf Wunsch. Die Ausstattung nennt Detlef Schledorn „hochwertig und exklusiv.“ Drinnen sind die Grundrisse ebenso variabel wie draußen die Wahl zwischen Putz und Klinker: „Es gibt nur eine einzige Tragewand“, erklärt der Makler.

Dem Musterhaus, in das derzeit noch die Fußbodenheizung eingelegt wird, sollen vom Oktober an die nächsten Kubus-Villen folgen. Im Herbst 2016 könnte der südliche erste Bauabschnitt vollendet sein. Insgesamt rechnet Bauträger Störmann mit zwei bis drei Jahren, um das längliche Rechteck Zum Steinacker / Am Tüsselbeck komplett zu füllen.