Kulturzentrum im Hochbunker
17.01.2013 | 11:03 Uhr 2013-01-17T11:03:00+0100
Oberhausen. Computer-Party, Laserball oder Vereinsheim? Zugleich neue Hoffnung für Markt.
Bekommt Osterfeld nun doch einen neuen Supermarkt ? Nachdem die Autohaus Kramer GmbH & Co. KG überraschend der Investorenfirma T&I Immobilien mit dem Kauf des Bunkers an der Bottroper Straße zuvor gekommen war, schienen der von T&I geplante Bunkerabriss und Neubau eines Kaufpark-Markts in weite Ferne gerückt zu sein. Nun erklärt das Unternehmen: „Wir planen das Lebensmittelgeschäft neu und zwar ohne das Bunkergrundstück.“
Das Autohaus Kramer hatte der Bundesimmobilienanstalt den Hochbunker im Dezember abgekauft. Möglich war der Kauf, weil T&I trotz verschiedener Ankündigung zu lange mit der Unterschrift auf dem Kaufvertrag gewartet hatte. Spekulationen, dass T&I das Geld für das Millionenprojekt eines neuen Markts fehlte, weist eine Mitarbeiterin der Firma zurück: „Der Kauf hatte sich aus Krankheitsgründen verzögert, nicht weil die Gelder fehlten.“ Die Finanzierung für einen neuen Lebensmittelmarkt stehe.
Investor: Finanzierung steht
Anders als noch im Sommer angekündigt sind allerdings auch die an den Bunker angrenzenden Gebäude von T&I noch nicht gekauft worden. Derzeit sei man auf der Suche nach neuen Grundstücken, heißt es aus der Firma. Konkretes sei erst Ende Februar zu erwarten.
Kai Brandenburg, Geschäftsführer der Kramer GmbH & Co. KG, bringt derweil neue Nutzungen für den 3500 Quadratmeter großen Hochbunker an der Bottroper Straße ins Spiel: Eine Art Kultur- und Stadtteilzentrum oder gar ein Eventzentrum in dem ehemaligen Schutzraum aus dem Zweiten Weltkrieg scheine gut möglich.
Verschiedene Anfragen aus vielen Bereichen
So berichtet Brandenburg von verschiedensten Anfragen, Fotografen klingelten wegen der Kulissen an, Musikgruppen suchten Proberäume, ein Veranstalter wolle LAN-Partys durchführen, bei der Computer so miteinander verbunden sind, dass Gäste gemeinschaftlich Computerspiele spielen können. „Ebenfalls hochinteressant ist die Anfrage einer süddeutschen Firma, welche sich auf den Betrieb von interessanten Spielstätten für den Megatrend „Laserball“ spezialisiert hat“, sagt Brandenburg.
Er berichtet auch von Nachfragen von verschiedenen Vereinen, die aus anderen Hochbunkern in der Stadt ausziehen müssen, weil der Bund auch diese Liegenschaften verkaufen will. Neue Vereinsheime werden dringend gesucht.
Brandenburgs Vater ist zweiter Geschäftsführer der Kramer GmbH, als Sportler und Mitglied des Vorstands beim Turnclub Sterkrade 1869 Oberhausen e.V. – kurz TC 69 – stadtbekannt. „Seit einigen Tagen klingelt häufig das Telefon meines Vaters“, sagt Brandenburg.
10:21
Da verbietet die Stadt Oberhausen, den Bau eines Supermarktes auf dem Betriebshof der Firma Kramer und man liegt seid Jahren im Clinch mit der Stadt.Man fordert Schadenersatz für entgangene Mieteinnahmen die es gar nicht gab und die Krönung, weil man nicht seinen Willen bekommt mutiert man zu einem rotzigem Blach,kauft den Drecksbunker ohne zu wissen was man damit anstellt.
UND DESHALB RECHT SCHÖNEN DANK AN DAS AUTOHAUS KRAMER DAS WIR DIESEN SCHANDFLECK WAHRSCHEINLICH NOCH JAHRZEHNTE IN OSTERFELD ERTRAGEN MÜSSEN.
Eins weis ich wenn man Geld hat kann man fast alles kaufen ausser neue GEHIRNE.....
13:45
Dann will ich ja mal stark hoffen, dass die Tauchsportabteilung im TC 69 hier einen Ersatz für den gekündigten Bunkerraum erhält!