Das aktuelle Wetter Oberhausen 13°C
Osterfeld

Kein Denkmalschutz für den Gartendom

23.06.2012 | 10:00 Uhr
Kein Denkmalschutz für den Gartendom
Rudolf Krenz, Vorstand des Osterfelder Bürgerrings.Foto: Ulla Emig

Oberhausen. Als die Burg Vondern in den 1980er Jahren zu verfallen drohte, waren es maßgeblich Mitglieder des Osterfelder Bürgerrings, die einen Förderkreis zur Rettung der Burg gegründet haben. Aber was hat der Bürgerring seitdem erreicht? Der Verein feiert sein 50-jähriges Bestehen. Der Vereinsvorsitzende Rudolf Krenz zieht im Gespräch mit Stephanie Weltmann Bilanz.

Herr Krenz, Sie wurden vor einem Jahr zum Vorsitzenden gewählt. Was haben Sie seitdem erreicht?

Rudolf Krenz: Wir hatten einige Vereinsinterna zu klären. Eine umfangreiche Satzungsänderung musste durchgearbeitet werden. Das haben wir geschafft. Wir haben die Teamarbeit im Vorstand vertieft, das war uns sehr wichtig.

Ihr Vorgänger war Walter Paßgang , ein rühriger Osterfelder. 21 Jahre war er Vorsitzender. Wie groß waren seine Fußstapfen?

Rudolf Krenz: Klar ist, dass nach so einer langen Zeit erfolgreicher Arbeit viele den Bürgerring mit Walter Paßgang identifiziert haben. Teil unserer Arbeit im letzten Jahr war es deshalb, der Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass der Bürgerring nach dem Personalwechsel weiter besteht, zumal sich in Vorstand und Beirat sonst kein Wechsel ergeben hat. Wir setzen unsere Arbeit erfolgreich fort. Das mit den Fußstapfen mögen andere beurteilen.

Aktives Leben der Vereine

Welche Erfolge hat der Bürgerring seit der Burg Vondern erreicht?

Rudolf Krenz: Wir haben einen ganzen Katalog von Dingen erreicht, etwa die Aufstellung der Lechner-Figuren in der Innenstadt, die jetzt mit der neuen Bepflanzung erst richtig zur Geltung kommt. Wichtig ist uns immer ein aktives Leben der Vereine in Osterfeld, das wir mit dem Osterfelder Stadtfest voranbringen wollen. Einige Blütenträume sind aber nichts geworden, etwa der Weihnachtsmarkt oder die Bierbörse.

  1. Seite 1: Kein Denkmalschutz für den Gartendom
    Seite 2: Themen aufgreifen und Maßnahmen ergreifen

1 | 2



Kommentare
Aus dem Ressort
Neubau in Oberhausen-Sterkrade entpuppt sich als Höhenflug
Kik-Haus
Ist das sogenannte „Kik“-Haus in Oberhausen-Sterkrade erst abgerissen, soll im Stadtteilzentrum ein 24 Meter hoher Neubau entstehen. 17 Wohnungen sind geplant, rund 300 Quadratmeter Gewerbefläche im Erdgeschoss. Die OGM hat zudem Investoren an der Angel.
Ein Botschafter für die GSO in Oberhausen
Bildung
Der 40-jährige Carsten Kühn steckt als neuer Leiter der Gesamtschule Osterfeld voller Ideen. er will Angebote für gute Schüler ausbauen, längeres gemeinsames Lernen fördern und steht sogar Mathe-Apps im Unterricht aufgeschlossen gegenüber.
Nachspielzeit für die Spaßparks
Freizeit
In den Freizeitparks hinter der Stadtgrenze zu Bottrop geht es im Herbst richtig rund: Schloss Beck in Bottrop hat noch bis Sonntag geöffnet – bei schönem Wetter. Im Movie Park läuft das Halloween Fest. Bis zum 31. Oktober sind dort die Monster unterwegs.
Bücher gehören zur Nahversorgung
Neueröffnung
Daran glaubt Christian Bräunlich. Der Verlagsvertreter eröffnet am Freitag die Buchhandlung „Glück auf“ in Osterfeld. Der Schwerpunkt liegt neben Belletristik sowie Kinder- und Jugendbücher auf der Region. So werden in mehreren Regalen Bücher über das Ruhrgebiet stehen.
Gewo baut Energie-Siedlung in Oberhausen-Osterfeld aus
Wohnen
Die Gemeinnützige Wohnungsbau eG, kurz Gewo, will das Halterner Viertel in Oberhausen-Osterfeld um 40 Wohnungen erweitern. Rund acht Millionen Euro sollen in den Ausbau der Vorzeige-Niedrigenergiesiedlung investiert werden. Dabei hofft die Gewo auch auf Gelder aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“.
Fotos und Videos
Rockerkrieg in NRW
Bildgalerie
Bilderchronik
Gnadenhof in Not
Bildgalerie
Tiere
Auferstehungskirche Osterfeld
Bildgalerie
Kirchenserie
So feierten die Fans in Oberhausen
Bildgalerie
Jubel und Autokorso