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Hoch hinaus fürs Osterfelder Stadtfest

31.08.2012 | 09:00 Uhr
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Hoch hinaus fürs Osterfelder Stadtfest
Noch steht das Karussell still – ab heute Nachmittag dreht es sich, dafür steht der Abrissbagger still.Foto: Özcan

Oberhausen.   Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – auch ein Kran kommt zum Einsatz. Die dreitägige Straßenfeier in Osterfeld eröffnet heute – Programm ab 15 Uhr.

Mitten auf dem Osterfelder Marktplatz steht ein Karussell, ganz still. Lastwagen und Männer in Arbeitskleidung drehen darum ihre Kreise, im Gleichschritt mit dem Abrissbagger, der am Rand des Platzes Stück für Stück tiefe Löcher in die Fassade eines alten Mehrfamilienhauses gräbt. Rums, kracht ein großes Mauerstück gegen eine Schutzwand und lässt die Zaungäste zusammenzucken. „Eigentlich könnten wir auch nur ein paar Stühle aufstellen und man schaut sich einfach dieses Spiel hier an“, scherzt Hans-Georg Gosda.

Doch deshalb ist der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Osterfeld (Wego) ja nicht gekommen. Nach einjähriger nervenaufreibender und vor allem ehrenamtlicher Arbeit stehen Gosda und sein fünfköpfiges Team kurz vor ihrem Ziel: Für das 27. Osterfelder Stadtfest , das heute um 16 Uhr feierlich eröffnet wird, laufen die Aufbauarbeiten auf Hochtouren .

Schachtgerüst am Boden

In einem gelben Baucontainer haben sich die Organisatoren, Mitglieder des Bürgerrings und der Wego, eingerichtet. An die Wand haben sie Stellpläne geklebt, Ordner mit dem genauen Zeitablauf für den Aufbau liegen aufgeschlagen auf dem Tisch. Parkverbotszonen eingerichtet? Abgehakt. Notausgangs-Banner aufgehängt? Abgehakt. Meterhoch tanzen diese Banner im Wind über den Straßen, mit Hilfe eines Steigers, eines Krans samt Personenkorb, haben die Organisatoren sie festgemacht – Höhenangst gilt da nicht.

An jeder Ecke wird emsig gewerkelt: Stangen für erste Zelte werden zusammengesteckt, platzreservierend liegt am Boden ein kleines Schachtgerüst aus Holz, mit dem die Rothebuscher Karnevalisten ihren Stand schmücken. Noch findet nicht jeder Stand seinen Platz – erst wenn die Abrissarbeiten fürs Fest ruhen, werden letzte Abstimmungen gemacht. „Wir arbeiten eng und gut mit dem Bauunternehmer Werner de Witt zusammen“, sagt Rudolf Krenz vom Bürgerring.

Den Platz ins rechte Licht setzen die Mitarbeiter der Oberhausener Firma „Alpha Productions“. 16 Scheinwerfer hängen sie an die Traversen der Bühne, die schon auf dem Festivalgelände von „Olgas Rock“ gestanden hat. Auf 61 Quadratmetern geben sich beim Stadtfest neun Musikgruppen und Künstler, gleich ein ganzes Orchester ein Stelldichein – hält der Bretterboden das aus? Veranstaltungstechniker Oliver Fürmann schaut kurz nach: 300 Kilogramm Last trage die Bühne – pro Quadratmeter. Das sollte ausreichen.

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