Das aktuelle Wetter Oberhausen 34°C
Unser Norden

Großprojekt in Osterfeld geht voran

17.10.2012 | 11:02 Uhr
Großprojekt in Osterfeld geht voran
Die Arbeiten am Marktplatz gehen weiter; An der Ecke zur Gildenstraße soll ein modernes Mehrfamilienhaus mit barrierefreien Wohnungen entstehen.Foto: Wallhorn

Oberhausen.  Bauunternehmer dementiert Gerüchte um Baustopp am Marktplatz. „Wir machen weiter“ – noch in diesem Jahr. Stadtteil steht vor Runderneuerung

Kaum ruht das Neubauprojekt am Osterfelder Marktplatz, da köchelt in der Gerüchteküche auch schon ein feiner Brei von Spekulationen: Fehlt nach dem umständlichen Abriss das Geld für den Neubau? Liegen Bauherrin und Stadtverwaltung im Klinsch? Ist das Millionenprojekt gar gänzlich gestorben?

Bauunternehmer Werner de Witt glättet die Wogen: „Wir machen weiter und wir machen das, wie wir es gesagt haben. Ich rechne damit, dass wir in sechs bis acht Wochen mit dem Neubau beginnen können.“ Um sein Vorhaben zu unterstreichen, fügt de Witt hinzu: Das Richtfest sei bereits geplant: „Es spielt eine Rockband.“

24 barrierefreie Wohnungen

Werner de Witt will zusammen mit der Apothekerin und Bauherrin, seiner Frau Gabriele de Witt, am Osterfelder Marktplatz für mehrere Millionen Euro ein Mehrfamilienhaus mit nach aktueller Planung 24 barrierefreien Wohnungen zwischen 55 und 100 Quadratmetern errichten. Geplant ist ebenfalls eine Tiefgarage, die unter dem Osterfelder Marktplatz 42 Stellplätze vorhalten soll. Das sind deutlich mehr als aus vorherigen Planungen bekannt: Ursprünglich sollten 35 Parkplätze in der Tiefgarage entstehen.

Vom Altenheim bis zum Bunker

Diese Großinvestition sorgt zusammen mit dem geplanten neuen Lebensmittelmarkt am jetzigen Standort des alten Hochbunkers, der Einfamilienhaussiedlung, die die Deutsche Reihenhaus AG an der Baustraße plant, und dem Neubau des Altenheims „Bischof-Ketteler-Haus“ für eine umfangreiche Runderneuerung, die Osterfeld-Mitte bevorsteht.

Den ersten Schritt dazu hatten de Witts im Juli nach eineinhalbjähriger Vorbereitung mit dem Abriss des alten Hauses am Marktplatz getan. Lediglich die Gilden-Apotheke steht nun noch an der Straßenecke.

Baugenehmigung fehlt noch

Mit dem Neubau hätte es längst weitergehen sollen, allerdings hatte sich nicht nur der Abriss verzögert, auch musste die Statikberechnungen erneuert werden, gerichtliche Auseinandersetzungen waren dem Projekt zudem vorangegangen.

Damit der Neubau begonnen werden kann, fehlten jetzt noch Verträge mit der Stadt sowie die Baugenehmigung, sagt de Witt. Er rechnet mit dem Abschluss beider Vorgänge noch in diesem Jahr. „In der Zwischenzeit bleibt viel unter dem Altbestand zu tun, wir müssen unter anderem einen 15 Kubikmeter großen alten Öltank aus der Erde holen und einige Reparaturarbeiten erledigen.“ Im November sollen diese Arbeiten fertiggestellt sein, „erst im Anschluss können wir mit dem Neubau beginnen“.

Stephanie Weltmann

Facebook
Kommentare
18.10.2012
08:12
Die Rechtschreibung hält aber auch manchmal Tücken bereit
von achimv | #1

Statt "Klinsch" wäre hier wohl eher Clinch angebracht. Zwar gibt es in der deutschen Sprache das Wort Klinsch, welches aber eine ganz andere Bedeutung hat als im Artikel beabsichtigt war:

http://www.duden.de/rechtschreibung/Klinsch

Fotos und Videos
Lkw-Unfall auf A 3
Bildgalerie
Oberhausen-West
Bombenentschärfung in Sterkrade
Bildgalerie
Blindgänger
King Kim Kobold von Kombodscha
Bildgalerie
Lebenshilfe
Aus dem Ressort
Zehn Kilometer Stau nach Lkw-Unfall auf A 3 in Oberhausen
Autobahn 3
Bei einem Auffahrunfall mit drei Lkw wurde am Montagmorgen auf der A 3 ein 47-Jähriger aus Warendorf schwer verletzt. Er war mit seinem 30-Tonner am Stauende auf einen Lkw gekracht. Die Autobahn war Richtung Köln anderthalb Stunden gesperrt, ein Streifen blieb bis zum Nachmittag blockiert.
In Schmachtendorf schließt Mosaik-Moden
Geschäftsschluss
Inhaberin Heike Zimmermann gibt ihr Geschäft und das Café „Kaffeeklatsch“ auf. Laufkunden fehlen abseits vom Marktplatz. Neue Herausforderung gesucht