Nicht akzeptabel

Kindernotfallambulanz in Gefahr. Mit Entsetzen habe ich wie viele andere von den Plänen gehört und gelesen, die Anzahl der Kindernotfallambulanzen zu verringern. Das ist inakzeptabel. Nicht, weil ich es von Lirich aus nah und bequem haben möchte zum Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO). Sondern weil ich damit die Arbeit, die jetzt schon oft an der Grenze der Kapazitäten geleistet wird, gänzlich zusammenbrechen sehe.

Es geht mir dabei auch um die Entfernungen, die dann von Familien aus den betroffenen Städten zurückgelegt werden müssen. Es geht mir vor allem um die Alleinerziehenden ohne Auto und ohne finanzielle Möglichkeiten, die vor allem sonntags kaum in der Lage sein werden, die Wege mit ihrem kranken Kind zurücklegen zu können. Es geht mir auch um die Anzahl der Kinder, die dann zentral versorgt werden müssten. Wenn jetzt schon in Spitzenzeiten mal etwa drei Stunden auf eine Versorgung gewartet werden muss, wie lange wird es dauern, wenn der Notdienst in Zukunft für drei Städte da sein soll? Ich erwarte, dass sich unsere Entscheidungsträger der Stadt Oberhausen der Situation annehmen und sich für den Erhalt der Kindernotfallambulanzen einsetzen.