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Bürgerentscheid in Oberhausen zur Linie 105 - Das Für und Wider

25.01.2015 | 09:11 Uhr
Bürgerentscheid in Oberhausen zur Linie 105 - Das Für und Wider
Die Essener haben den Bau der neuen Linie 109 gewagt – und sind offensichtlich über die bequemen und rasanten Niederflurbahnen entzückt.Foto: Evag

Oberhausen.  Beim Bürgerentscheid gilt es, Vor- und Nachteile einer verlängerten Bahnlinie 105 abzuwägen. Punkte, die bei der Entscheidung helfen, finden Sie hier.

Beim Bürgerentscheid am 8. März gilt es, Vor- und Nachteile abzuwägen. Wir helfen ihnen mit dieser Seite. Neun Punkte, ein Urteil über die Linie zu fällen.

Neun Argumente dafür von Peter Szymaniak:

1. Schneller: Hunderttausend Essener im Nordwesten ihrer Stadt kommen bis zu 20 Minuten schneller nach Sterkrade und zur Neuen Mitte mit all ihren touristischen und konsumorientierten Attraktionen, mindestens 50.000 Oberhausener können zügiger Essener Höhepunkte ansteuern: Borbeck, Frintrop, Altendorf, ThyssenKrupp, die Uni Essen, das Einkaufszentrum Limbecker Platz.
2. Größere Entwicklungschancen: Fast alle Infrastrukturprojekte ziehen rund um ihre Haltepunkte Investoren an: Chefs und Vermieter schätzen es, wenn ihr Betrieb/ihr Haus schnell und günstig erreichbar ist. Denn das begeistert Beschäftigte und Mieter. Die Bahn wird deshalb für eine Belebung des Stahlwerksgeländes sorgen.
3. Mehr Besucher: Die Ausstellungen im Gasometer, im Spionagemuseum, die Fische im Sealife, die Kneipen an der Centro-Promenade können mit der Bahn viel mehr Besucher leichter erreichen als heute. Das bringt mehr Einnahmen nach Oberhausen. Und auch die Fronleichnamskirmes profitiert.
4. Mehr Mieter: Studenten können günstig in Oberhausen wohnen und bequem zum Uni-Saal fahren.
5. Mehr Arbeitsplätze: 81 Millionen kostet die Bahnstrecke, überwiegend bezahlt von Bund und Land. Das Geld fließt auch an heimische Handwerker- und Baubetriebe – und schafft Jobs.
6. Mehr Fahrgäste: Durch die stetigen Einschnitte im Oberhausener Nahverkehrsnetz hat die Stoag in den vergangenen Jahren deutlich Fahrgäste verloren. Mit der neuen Bahn wird das gesamte Netz attraktiver und zieht mehr Fahrgäste in den öffentlichen Nahverkehr.
7. Mehr Fahr-Alternativen: Ob Streiks bei der Bahn AG, Sommerstürme oder Schnee – fällt der S-Bahnbetrieb mal aus, haben Oberhausener mit der Linie 105 eine zweite gute wetterbeständigere Chance, nach Essen zu kommen.
8. Starke Rendite: Die Bahn ist alles andere als billig, aber das Geld ist gut angelegt. Gutachter bewerten den volkswirtschaftlichen Nutzen des Lückenschlusses doppelt so hoch wie die Kosten.
9. Bezahlbar: Dank der Finanzförderung von Bund und Land ist die Strecke samt Betriebskosten für die Stoag bezahlbar: Sie muss jährlich nur 300.000 Euro mehr aufbringen – bei 50 Millionen Euro Jahresumsatz ist das verkraftbar.

Argumente von WAZ-Redakteur Peter Szymaniak

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  1. Seite 1: Bürgerentscheid in Oberhausen zur Linie 105 - Das Für und Wider
    Seite 2: Neun Argumente dagegen von Stephanie Weltmann:

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Kommentare
09.03.2015
00:41
Bürgerentscheid in Oberhausen zur Linie 105 - Das Für und Wider
von Europeer | #88

...komme nach diesem Schwachsinn NIEMAND mehr und fordere Elektromobilität in Form von völlig schwachsinnigen Straßenvehikeln, die gewichts- wie...
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Bürgerentscheid in Oberhausen zur Linie 105 - Das Für und Wider
Bürgerentscheid in Oberhausen zur Linie 105 - Das Für und Wider
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http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/neun-argumente-dagegen-id10245539.html
2015-01-25 09:11
Oberhausen, Argumente, Straßenbahn 105, Stoag.
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