Neue Kanäle erforderlich

Für neue Pläne der Emschergenossenschaft bezüglich des Emscher­umbaus interessierten sich die Mitglieder des Landschaftsbeirates bei einem weiteren Vor-Ort-Termin. Auf der Brache Vondern gab es weitere Informationen dazu, wie die Renaturierung vonstatten gehen soll.

Wie bereits bekannt, entsteht aktuell in 30 Metern Tiefe ein Kanal, in den zukünftig die Abwässer der Region eingeleitet werden sollen. Die Emscher soll im Gegenzug gesäubert und damit von der Köttelbecke zum richtigen Fluss werden.

Damit jedoch die Abwässer in den neuen unterirdischen Kanal einfließen können, bedarf es neuer Zuleitungen. Solche sollen auch im Bereich zwischen dem Gehölzharten Ripshorst und der Brache Vondern entstehen.

Die Emschergenossenschaft stellte nun erste Pläne dazu vor: Diese sehen einen Kanal parallel zum Rhein-Herne-Kanal vor, der Abwässer aus Borbeck über einen Verbindungsturm zum unterirdischen Kanal leiten soll. Da hierfür Arbeiten im Gehölzgarten notwendig sind, forderte der Landschaftsbeirat ein, dass die Auswirkungen für die Natur so gering wie möglich ausfallen. Dies will die Genossenschaft versuchen.