Natur schützen

Tiergehege/Die Regeln respektieren. Hunde fallen nicht nur im Kaisergarten Puten oder Schwäne an, die Gelegenheit bietet sich auch in der freien Natur zum Beispiel bei Enten, die brüten oder in der Mauser sind, bei Fasanen, die auf ihrem Gelege sitzen, und bei Junghasen, die schutzlos in den Wiesen oder an Wiesenrändern verbleiben, weil die Häsin sie nur zum Säugen aufsucht. Darüber hinaus werden wir im Sterkrader Norden – ganz gleich, ob Naturschutz- oder Landschaftsschutzgebiet – mit Hundehaltern konfrontiert, die sich ebenfalls nicht an die Gebote in den ausgewiesenen Flächen halten. Im Naturschutzgebiet sind Hunde grundsätzlich an der Leine zu halten und Wege dürfen nicht verlassen werden.

Rehe (wie zum Beispiel in der Hühnerheide oder im Sterkrader Wald) werden gerissen oder Hunde hetzen sie über Straßen, so dass sie verunfallen, oder sie werden so lange gehetzt, bis die Rehe kopflos gegen ein Hindernis laufen und anschließend elendig umkommen. In Biotopen (wie an der Revierstraße bzw. Pfalzgrafenstraße) lässt man die Hunde toben und stöbern. Es bietet sich an, diese Flächen dafür zu nutzen, da sie dicht bewachsen sind und es nicht gleich auffällt, wenn sie sich dort austoben. Appelle an die Hundeführer, ihre Hunde unter Kontrolle zu halten, sind in den meisten Fällen zwecklos. Nebenbei erwähnen möchte ich auch noch, dass landwirtschaftliche Flächen ganz selbstverständlich als „Hundetoilette“ dienen. Nicht nur der Kaisergarten ist ein Kleinod. Unsere gesamte Natur ist es und die dürfen wir ebenso kostenlos genießen. Und ich finde, auch da sollte man sich an die herrschenden Regeln halten.

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