Nachhaken

Zum Leserbrief Diskussion über Vergabe der Straßenbeleuchtungsarbeiten. Herr Buchholz ist ein engagierter Leserbriefschreiber und er hat Recht, wenn er bemerkt, dass der Wirbel um den Lampenauftrag für die Firma Albrecht „zutiefst bedauerlich“ ist. Allerdings hat nicht die CDU den Fall an die Öffentlichkeit gebracht, sondern einer der sechs aussortierten Mitbewerber, der sich bei der Presse über Unregelmäßigkeiten in dem Verfahren beschwert hat. Die CDU hat danach lediglich im nichtöffentlichen (!) Teil des Finanz- und Personalausschusses um Aufklärung gebeten. Danach war auch aus meiner Sicht und aus Sicht der CDU-Fraktion der Fall erledigt. Was andere dazu getrieben hat, das anders zu sehen, entzieht sich meiner Kenntnis. Fest steht: Erst durch die öffentliche Aufforderung nach einer Entschuldigung wurde der Fall wieder hoch gespült. Für eine Entschuldigung aber gibt es keinen Anlass. Schließlich ist es nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht einer politischen Partei, in solchen Situationen nachzuhaken. Ganz sicher werden wir das in ähnlichen Fällen weiterhin tun.

Matthias Wissing (CDU-Mitglied im Finanz- und Personalausschuss)

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