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Nach Grabscher-Attacken: Jetzt filmen dich 40 Kameras im Aquapark Oberhausen

Nach Grabscher-Attacken: Jetzt filmen dich 40 Kameras im Aquapark Oberhausen

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Der Aquapark in Oberhausen. Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Fotoservices
  • Nach den Grabscher-Attacken im letzten Jahr hat der Aquapark neue Sicherheits-Maßnahmen getroffen
  • Das Oberhausener Spaßbad hat fünf neue Videokameras installiert
  • Sicherheits-Dienst unterstützt Badeaufsicht

Oberhausen. 

Im letzten Jahr geriet der Aquapark Oberhausen durch mehrere Grabscher-Attacken in die Schlagzeilen. Das Oberhausender Spaßbad reagierte daraufhin mit einem stärkeren Einsatz von Sicherheitspersonal.

Mittlerweile hat das Spaßbad auch das Video-Überwachungs-Konzept verbessert. Stolze 40 Kameras filmen jetzt das Bad und das Parkhaus.

„Seit dem Sommer haben wir fünf neue Kameras installiert“, teilt Timo Schirmer mit.

Der Betriebsleiter des Auqaparks hat zusammen mit dem Kamerahersteller tote Winkel bei der Video-Überwachung ausgemacht.

Dazu zählte zum Beispiel der neue Eingangsbereich für Sportler und der Bereich hinter den Umkleidekabinen. Hier habe es in der Vergangenheit häufiger Fälle von Vandalismus gegeben.

In den Umkleiden und Duschen wird selbstverständlich weiterhin nicht gefilmt!

Der Ausbau der Video-Überwachung hat zwei Gründe

Zum einen verspricht sich Timo Schirmer von den Kameras eine abschreckende Wirkung. Dadurch sollen Straftaten, wie sexuellen Übergriffen, vorgebeugt werden.

Zum anderen sollen durch die Aufzeichnungen Straftäter gezielter verfolgt werden können.

Lage hat sich beruhigt

Der Betriebsleiter betont allerdings, dass es seit dem Sommer zu keinen Zwischenfällen mehr gekommen sei.

An viel besuchten Tagen (Wochenende und Feiertage) wird trotzdem weiterhin auf den Einsatz des Sicherheitspersonals gesetzt. Diese sollen die Badeaufsicht in Konfliktfällen unterstützen. (ak)

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