Musikkorps interpretiert den "Ring"
27.02.2008 | 20:21 Uhr 2008-02-27T20:21:18+0100BENEFIZKONZERT. Beim Konzert zugunsten der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft setzen die Bundeswehr-Musiker am 18. März weniger auf Märsche, dafür mehr auf Sinfonisches.
Die Idee kam Detlef Weirich bei einem Bierchen mit einem befreundeten Oberstleutnant: ein Benefizkonzert des Musikkorps der Bundeswehr zu Gunsten der hiesigen Ortsgruppe der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG). Während der Oberstleutnant den Kontakt zum Musikkorps herstellte, gelangte Weirich - Vorsitzender der Ortsgruppe - über Umwege an den Lions-Club "Glückauf". Da der Club und dessen Vorsitzender Thomas Friess seit Jahren mit der DMSG-Ortsgruppe zusammenarbeitet, konnte er als Veranstalter gewonnen werden.
Die Schirmherrschaft übernahm Oberbürgermeister Klaus Wehling. Ihm sei die Sache eine Herzensangelegenheit: "Ich freue mich aus zwei Gründen über den Auftritt des Musikkorps der Bundeswehr in Oberhausen: Zum einen wird den Bürgerinnen und Bürgern ein Konzertereignis der Spitzenklasse präsentiert, zum anderen wird damit die wichtige Arbeit der DMSG hier vor Ort unterstützt."
Das Musikkorps der Bundeswehr kann auf eine über 40-jährige Geschichte zurückblicken. Während seines Bestehens hat es einen Reinerlös von über vier Millionen Euro für wohltätige Zwecke eingespielt.
Das Korps tritt am 18. März um 20 Uhr in der Luise-Albertz-Halle auf. Das Programm besteht hauptsächlich aus sinfonischer Musik. Oberstleutnant Gerd Aussem legt besonderen Wert darauf, das Konzert nicht mit der alljährlich in der Arena gastierenden "Militärmusikparade" zu vergleichen. Dort gebe es größtenteils Marschmusik, hier nur am Rande. Höhepunkt des für Oberhausen vorgesehenen Programms sei die fast 40-minütige Interpretation von "Der Ring der Nibelungen".
Die gut 80 Mitglieder zählende Ortsgruppe hofft auf reges Interesse: "Wir können das Geld gut gebrauchen," sagt Weirich. Wenn die gut 1200 Karten auch nur annähernd verkauft werden, sei sein Ziel mehr als erreicht. (wal) Karten gibt's im NRZ-Ticketshop (Helmholtzstraße). Sie kosten 18, ermäßigt 10 Euro.

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