Mülheim: Es gibt noch keine Fakten zum Windrad-Bau

Der Mülheimer Umweltamtsleiter Jürgen Zentgraf entgegnet der Kritik aus Oberhausen, dass die Stadt Mülheim kaum Informationen zur geplanten Windkraftanlage herausgeben würde. „Es gibt noch gar keine Fakten“, sagt er – abgesehen von den sieben Interessenbekundungen (die NRZ berichtete). Außerdem handele es sich nicht um drei, sondern lediglich um ein Windrad. Man stehe ganz am Anfang. Jetzt müssten die Interessenbekundungen ausgewertet, ein politischer Beschluss vorbereitet und dann ein Genehmigungsverfahren nach Immissionsschutzgesetz eingeleitet werden, bei dem Bürger und auch die Nachbarstadt gehört werden. „Wenn wir Unterlagen haben, würden diese auch nach Oberhausen weitergegeben“, versicherte er, so wie das in der letzten Umweltausschusssitzung versprochen worden sei.

Zentgraf geht davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte 2016 alles soweit ist, dass mit dem Bau auf der Deponie, die von der Stadt betrieben wird, begonnen werden könnte. Dort könnte noch voraussichtlich drei bis vier Jahre Material angeliefert werden.