Mobiler Widerstand
27.06.2008 | 18:09 Uhr 2008-06-27T18:09:00+0200Mal steht er hier, mal steht er dort. Eines ihrer Protestplakate haben die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen die Ansiedlung des Thyssen Logistik-Zentrums am Waldteich auf einen Pkw-Anhänger montiert. Das mobile Demo-Gefährt, so Harald Bunk von der BI, soll die Vielseitigkeit des Widerstands gegen das Vorhaben verdeutlichen. Am kommenden Montag zum Beispiel rückt eine etwa 20-köpfige Delegation im Rathaus an, um Oberbürgermeister Klaus Wehling eine Unterschriftensammlung zu überreichen. Die Anwohner aus Holten, Sterkrade und Schmachtendorf fürchten um die Lebensqualität in ihrem Wohnumfeld, wenn die Tochtergesellschaft des Thyssen-Krupp-Konzerns ihr Center errichtet, in dem Röhren, Walz- und Edelstähle gelagert und verarbeitet werden sollen. Die Investoren versprachen immerhin 400 Arbeitsplätze. Das Thyssen-Projekt ist nicht die Ansiedlung, die sich die Leute im OB-Norden gewünscht haben. Zudem sehen die Anwohner durch den An- und Abtransport per Lastkraftwagen enormes Verkehrsaufkommen auf ihre Straßen zukommen. Generell wendet sich die Bürgerinitiative nicht gegen Gewerbeansiedlungen. In der ursprünglichen Planung sei jedoch festgeschrieben worden, keine massive Industrie, sondern Gewerbe in abgestufter Nutzung anzusiedeln. Harald Bunk: „Es kann und darf doch nicht sein, dass die Kommune jedem einzelnen Investor den Weg frei macht. Wir fordern jetzt jedoch ein komplettes Konzept für den Oberhausener Norden. Um auch überörtlich auf ihre Belange aufmerksam zu machen, haben Mitglieder der BI auf dem Sommerfest der OB-SPD die Landesvorsitzende Hannelore Kraft angesprochen. Bunk: „Sie hat gesagt, dass da eine annehmbare Lösung gefunden werden muss.” Die BI will jetzt konsequent verhindern, dass während der Ferien durch Genehmigungen Fakten geschaffen werden.

16:18
Zu Tina: Ich verstehe deine Sorge wegen der Tiere.
Manche Kommentare sind wirklich derart hirnlos, dass es einen nur noch ank.... Ob wirklich eine Menge
Arbeitsplätze entstehen, möchte ich sehr stark
bezweifeln, hierzu gab es in OB in den vergangenen
Jahren sehr viele negative Erfahrungen. Ich wünsche dir viel Erfolg.
00:35
@ Tina
Naja, wie ich das sehe stehen sich hier 2 Interessen gegenüber das Interesse von ein paar Vögeln und Kaninchen auf der einen Seite und das Interesse von vielen Arbeitslosen einen Job zu finden um ihre Familie ernähren zu können auf der anderen Seite. Und ich finde es schon ziemlich traurig, dass es Menschen gibt, die tatsächlich der festen Überzeugung sind, dass das Interesse der Tiere hier überwiegen soll und ich finde es noch trauriger, dass man sich als dumm und hirnlos bezeichnen lassen muss, weil man das Interesse der Menschen, die ihre Familien nicht ernähren können als wichtiger erachtet.
00:33
Nun (Chris-) Tina, wie gesagt: Verkrieche dich weiter in deine Traumwelt. Aber in die hinterste Ecke! Peinlich für die Menschheit ist, dass es Typen wie dich gibt. Ich hatte auch nicht vor mit Träumern wie dich zu diskutieren. Geht nämlich mit so dummen, verbohrten, weltfremden Typen wie dich gar nicht.
23:15
Leider verkennst du aber, dass gar keine neuen Arbeitsplätze in Oberhausen entstehen werden, sondern es sich um Standortverlagerungen handelt bei Mitnahme der Belegschaft.
Der einzige Effekt für Oberhausen ist, dass Grundstückspreise in den Keller gezogen werden, das Verkehrsaufkommen massiv zunehmen wird usw.
Die Einwohner sind mW auch nicht dagegen, dass dort Geschäfte eröffnet werden oder Unternehmen ansässig werden. Sie fordern nur ein, dass der geltende Bebauungsplan in kraft bleibt. Dieser sieht in Angrenzung zum Wohngebiet ein Gewerbegebiet vor und daran anschließend ein Industriegebiet. Dass ist eine vernünftige Planung. Unvernünftige Planung ist, wenn man ein Industriegebiet neben ein Wohngebiet klatscht- rechtlich wirkt das eh etwas..merkwürdig.
19:34
Also das ist nun mal eine INDUSTRIE-Brache und nur weil da jetzt ein paar Vögel rumflattern und sich einige Anwohner wieder an etwas mehr Ruhe gewöhnt haben, heißt das nicht, dass da kein Unternehmen mehr drauf darf. Allein diesen Anspruch so zu formulieren finde ich dreist. Gibt genug Flecken in Deutschland, wo es ruhiger ist als in der Industrieregion Ruhrgebiet. Die Unternehmen hier haben unseren Wohlstand mit ermöglicht, und jetzt will man aber lieber im Garten faulenzen... Ohne Arbeitsplätze siehts aber für das eh schon gebeutelte Oberhausen nicht nur toll aus in der Zukunft!
12:25
@wenner&zuschauer:
Ich diskutiere nicht mit dummen Menschen, denn die ziehen einen nur auf ihr Niveau herab und schlagen einen dort mit Erfahrung ;-)
Und vielleicht seht ihr ja irgendwann mal ein, dass es einfach eine Peinlichkeit für die Menschheit ist, dass das Wort Tierschutz erst erfunden werden musste!
00:06
In eine Traumwelt, die wahrscheinlich von der arbeitenden Bevölkerung bezahlt wird!
Nacht!
23:49
Tja Tina, schon mal was von freier Meinungsäusserung gehört? Verblendetes, intollerantes geschwafel! Wer ist denn hier hirnlos? Aber nein, besser ist: Tiere haben einen guten Lebensraum als xxx Arbeitslose einen Job!!! Verkrieche dich lieber in deine Traumwelt!
19:45
@ Jojo:
Ich bin natürlich freundlicher zu Tieren als zu den Mitmenschen, denn je mehr ich von den Menschen sehe, umso lieber sind mir die Tiere. Wenn ich schon solche hirnlosen Kommentare wie Ihren lese, dann krieg ich das Kotzen und muss mich ganz ehrlich fragen, wieso solch ein Müll überhaupt hier öffentlich stehen bleibt.
Meine Meinung: Erst nachdenken, dann hier posten!
Mit kopfschüttelnden Grüßen
C.Paasche
11:37
Grüne Auen, nichts zu kauen!
Mahlzeit!