Mit Sitzlift für Gehbehinderte

Für beide Bäder gilt: Die Räumlichkeiten sind sauber und gepflegt. In den Umkleiden, im Sanitärbereich und an den Schwimmbecken selber ist wenig bis gar nichts zu beanstanden.

In Sterkrade ist alles in Grün-, Mint- und Gelbtönen gehalten. Das mutet vielleicht ein wenig altbackend an. Sauber und freundlich wirkt es aber allemal. Das Bad liegt in der ersten Etage und ist auf der Längs- sowie Kopfseite komplett verglast. Scheint die Sonne, ist das Schwimmbad lichtdurchflutet und hell. Einen Minuspunkt gibt es beim großen Becken selbst. Das ist aus Stahl und hat an ein paar Stellen bereits Rost angesetzt.

Im Oberhausener Bad ist es ebenfalls hell. Auch hier sind zwei Seiten komplett mit Fensterscheiben vom Boden bis zur Decke versehen. Der Unterschied: Das Bad liegt ebenerdig. Heißt: Passanten können jederzeit den Badegästen zuschauen. Wahrscheinlich für den ein oder anderen leicht befremdlich, in Badekleidung so auf dem Präsentier-Teller zu schwimmen.

Der Stil des Bades ist modern. Die holzverkleideten Wände und die schwarzen, grauen und weißen Kacheln verleihen dem Bad eine schicke und gepflegte Optik. Zu den Duschen geht es vorbei an einem stylischen Halbrund aus hell-blauen Glasbausteinen.

Vorneweg: Beide Bäder haben einen Sitzlift, der Gehbehinderten den Einstieg ins Becken ermöglicht – dickes Plus.

In Sterkrade gibt es ein großes 25-Meter-Becken, ein Lehrschwimmbecken und ein kleines Eltern-Kind-Becken. Zudem gibt es Sprungbretter aus einem, drei und fünf Metern Höhe. Nicht ganz so praktisch: Springer landen im normalen Becken. Ist der Sprungturm freigegeben, fehlt Platz zum Schwimmen. Hinzu kommt eine 53 Meter lange Rutsche.

Das Bad Oberhausen hat ein Becken mehr. Ein Sprungbecken mit Ein- und Drei-Meter-Brett trennt Springer und Schwimmer. Das 25-Meter-Becken ist mit 16,60 Metern vier Meter breiter als das Pendant in Sterkrade.