Mehr Platz für Flüchtlinge angeboten

Bei der Suche nach Wohnungen für die steigende Anzahl von Asylbewerbern, die auf der Flucht vor Gewalt und Armut nach Oberhausen kommen, packen nun auch Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungsunternehmen mit an.

Schon im März könnten die ersten Flüchtlinge in Wohnungen einziehen, die die Genossenschaften bereit stellen würden. „Die Unterbringung von Flüchtlingen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die das Rathaus nicht alleine stemmen kann“, sagt Oberbürgermeister Klaus Wehling (SPD). „Es ist ein befriedigendes und gutes Gefühl, dass dieses Problem anerkannt ist.“

Derzeit leben knapp 1000 Flüchtlinge in Oberhausen, rund 700 neue Asylbewerber werden im Laufe des Jahres erwartet. Weil der Wohnraum fehlt, hat Oberbürgermeister Klaus Wehling in dieser Woche die Geschäftsführer der Wohnungsunternehmen und -genossenschaften zu einem Gespräch ins Rathaus eingeladen. Nachdem die Chefs dort ihre Hilfe zugesagt haben, werden nun Details geklärt wie etwa die Gestaltung der Mietverträge und auch die Flüchtlingsbetreuung.