Mehr Besucher im Bero in Oberhausen

Die Vielfalt an Geschäften ist im Bero größer geworden.
Die Vielfalt an Geschäften ist im Bero größer geworden.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Umbau und Erweiterung des Einkaufszentrums zeigen bereits Wirkung. Ende Juni soll die Renovierungsphase abgeschlossen sein.

Oberhausen.. Heller, freundlicher, mehr Geschäfte und doch noch alles überschaubar – die Sanierung und Erweiterung des Bero Einkaufszentrums nehmen die Kunden gut an. Damit hat ein Trend in der Shopping-Center-Branche auch das Nahversorgungscenter in der Nähe der Innenstadt erreicht. Die Einkaufszentren überall in Deutschland rüsten sich, um in einem Markt zu bestehen, in dem die Konkurrenz durch immer mehr Shopping-Center und dem Online-Händel zunimmt.

Die 36 Millionen Euro, die der südafrikanische Eigentümer Zenprop in die Immobilie investiert hat, scheinen sich auszuzahlen. „Es ging uns darum, dass Bero für die Zukunft neu zu positionieren“, sagt Center-Manager Thomas Wiess-Micheel. Und das sei bereits gelungen: „Wir sind zufrieden, aber erwarten in der nächsten Zeit noch mehr.“

Bäume im Center

Denn: Der Umbau ist erst Ende Juni abgeschlossen. So sehen die Kunden immer noch Arbeiter, die an Wänden und Decken Hand anlegen. Den Feinschliff bekommt noch der Foodcourt mit Brunnen und Toiletten. Und im Bereich des Modegeschäfts Kult werden zudem zwei Bäume gepflanzt.

Die Vielfalt an Geschäften hat deutlich zugenommen. Vor allem Marken wie Mister Lady und Kult sollen im neuen Konzept junge Menschen anziehen. Für die ältere Kundschaft ist der Textilhändler Gerry Weber hinzugekommen. Und dennoch sieht sich das Bero weiterhin mit seinen 44.000 Quadratmetern Mietfläche als Einkaufszentrum für die Nahversorgung. Die Kunden sind die Oberhausener, aber ihnen möchte Center-Manager Thomas Wiess-Micheel mit 75 Geschäften einiges bieten. „Der neue Branchenmix soll unterstreichen, dass wir dem Kunden in allen Bereichen etwas anbieten wollen“, erklärt er. Für noch vier weitere Geschäfte laufen gerade die Verhandlungen über die Mietverträge. Dann wäre das Bero zu 95 Prozent vermietet – eine sehr hohe Quote.

Und auch der Foodcourt soll noch etwas mehr Vielfalt bekommen. „Wir gehen davon aus,“ so der Center-Manager, „dass wir Anfang September zwei neue Betreiber dort haben werden.“

Im September soll im Bero auch das Ende der Bauphase gefeiert werden. Warum nicht im Juni? Wegen der Ferien- und Urlaubszeit schiebt das Centermanagement die Party noch auf.

Ein weiteres Projekt dürfte die Besucher aber auch freuen. Die Werbegemeinschaft, in der die Mieter der Immobilie organisiert sind, plant kostenloses WLAN anzubieten. „Es wird auf jeden Fall kommen“, sagt der Bero-Chef Thomas Wiess-Micheel.