Mehr Aufmerksamkeit für die Taufe in Oberhausen

Mit der Taufe wird der Täufling in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen.
Mit der Taufe wird der Täufling in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Was wir bereits wissen
Großpfarrei Herz Jesu möchte Täuflings-Familien Gelegenheit geben, sich intensiver auf das grundlegende Sakrament vorzubereiten

Oberhausen..  Während auf die Vorbereitung zur Kommunion oder zur Firmung einige Zeit verwendet wird, besteht die Vorbereitung auf die Taufe im Wesentlichen meist in einem einzigen Hausbesuch des Priesters bei den Eltern des zukünftigen Täuflings. Die Herz Jesu-Pfarre möchte der Taufe, dem grundlegenden Sakrament der Christen, jetzt zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen: Erstmals sind deshalb alle Eltern sowie Paten der Kinder, die seit Dezember getauft wurden oder bis zum Sommer zur Taufe angemeldet sind, für kommenden Sonntag zu einem Tauffamilien-Nachmittag eingeladen.

Ergänzung zum Hausbesuchdes Priesters

„Die Taufe – das ist nicht einfach ein Familienereignis für zwei Stunden an einem Nachmittag. Sie ist von grundsätzlicher Bedeutung fürs Leben. Und diese Wichtigkeit möchten wir gerne besser rüberbringen“, sagt Peter Fabritz, Pfarrer der Großpfarrei Herz Jesu, zu der auch die Gemeinden St. Antonius Alstaden und St. Joseph Styrum gehören. Deshalb habe sich das Pastoralteam gemeinsam überlegt, wie sich die Taufvorbereitung intensivieren lasse und als Ergänzung zum priesterlichen Hausbesuch den Familiennachmittag konzipiert: „Das soll im besten Sinne ein bunter Nachmittag werden – mit Inhalt“, verspricht Fabritz.

Zur Auflockerung wird das Pastoralteam der drei Gemeinden Sketche mit Szenen aus dem Familienalltag aufführen und damit einen unterhaltsamen Einstieg in die Thematik des weiteren Nachmittags geben. Im Kern wird um die Frage gehen: Was bedeutet es, wenn Eltern bei der Taufe versprechen, ihr Kind im christlichen Glauben zu erziehen? Und wie können die Paten sie dabei unterstützen?

Ausdrücklich lädt das Pastoralteam um die Pastoren Peter Fabritz, Marko Bralic und Holger Schmitz dazu auch Eltern ein, die sich noch nicht schlüssig sind, ob sie ihr Kind taufen lassen möchten.