Mehr als 200 Strafanzeigen nach Betrug mit EC-Karten
31.07.2012 | 15:48 Uhr 2012-07-31T15:48:00+0200
Oberhausen. In Oberhausen haben Betrüger ein Geldkarten-Terminal manipuliert, um an die Kartendaten der Kunden zu gelangen. Die Polizei rechnet derzeit mit mehreren hundert Geschädigten. Bis jetzt mussten über 1300 EC-Karten gesperrt werden.
Die Polizei meldete noch vor zwei Wochen, dass in Oberhausen derzeit keine „Skimming“-Fälle bekannt seien . Das hat sich nun geändert. Seit Montag, 30. Juli, musste die Polizei eine Vielzahl von Anzeigen wegen Betrugs mit EC-Kartendaten aufnehmen. Bislang wurden über 1.300 EC-Karten gesperrt, die im Zeitraum zwischen dem 16. Juni und dem 27. Juli 2012 in Oberhausen eingesetzt wurden.
Momentan rechnet die Polizei mit mehreren hundert Geschädigten. Am Montag, 30. Juli, und am Dienstag sind bereits etwa 200 Strafanzeigen erstattet worden.
Noch unbekannte Täter hatten ein an der Kasse eines Geschäfts stehendes Terminal manipuliert, um an die Kartendaten der Kunden zu gelangen. Damit hoben sie unter anderem in Kolumbien und Japan Geld ab. Das Terminal in dem betroffenen Geschäft wurde sichergestellt.
Sperrnotruf nutzen
Die Polizei rät allen Kunden, die im genannten Zeitraum in Oberhausen eingekauft und mit EC-Karte bezahlt haben, die Kontoauszüge zu überprüfen. Bei nicht nachvollziehbaren Abhebungen, insbesondere aus Übersee, sollte die Polizei benachrichtigt werden. Weiter rät sie, schon beim Verdacht, dass Kartendaten ausgespäht worden sein könnten, die Karte über die Bank beziehungsweise den bundesweiten Sperrnotruf 116 116 sperren zu lassen.
Die Ermittler der Direktion Kriminalität empfehlen zudem das Auslandslimit bei EC-Karten auf 0 Euro zu setzen und nur bei Reisen ins Ausland einen Verfügungsrahmen festzulegen. So können Kriminelle mit gestohlenen Daten kein Geld im Ausland abheben.
Weitere Informationen unter www.polizei-beratung.de/skimming
10:12
Meine Karte benutze ich nur um Geld abzuholen. Und das auch nur innerhalb der Sparkasse. Es ist ja eine Katastrophe, was mittlerweile alles passiert.
Wenn ich aber auch sehe, wie Leute für 20 EUR einkaufen und dann mit Karte bezahlen, ist mir das unverständlich. Aber jeder wie er meint.
Verstehe trotz allem nicht, wie so etwas möglich ist. Wie kann man solche Geräte manipulieren? Während der Geschäftszeiten?
08:36
Naja,
solange es chick zu werden scheint, selbst Kaugummies mit Karte zu kaufen, passt das schon.
07:51
Darum bezahle ich auch immer noch mit "echtem" Geld. Ich trau dem Braten an diesen Terminals einfach nicht.
Für die Betroffenen ist das einfach nur ärgerlich! Hoffe das "ALLE" Banken kulant sind.
21:47
An alle interessierten..........sofern Schuhe in einem großen Sterkrader Schuhmarkt gekauft wurden (angrenzender Baumarkt in unmittelbarer nähe).....dringend den Kontoauszug checken!!
Wir sind auch um 1040€ erleichtert worden.......!!!
Finde auch das das Kind ruhig beim Namen genannt werden könnte.
bin froh das das Geschäft nun gennant wurde ,bin selber um 1900€ erleichtert worden,
sehr ärgerlich
bin nun froh das das Kind nun einen Namenträgt,wurde selber im besagten Schuhladen um 1900€ erleichtert.Sehr ärgerlich
21:45
der Funk sagt, das es sich um ein Geschäft am Hirsch-Center handelt
19:00
@hamlet
Was hat das Geschäft damit zu tun? Nichts, es geht um den Terminal nicht um das Geschäft wo das Gerät steht. Also kann man verlangen das der Standort genannt wird.
18:49
Ich finde auch, hier sollte doch das Terminal genannt werden. Sollen wir als Verbraucher erst warten, bis aus dem Ausland abgebucht wurde, statt sofort zu wissen, da habe ich mit Karte nichts gekauft. Wer soll da geschützt werden? Wir, die Verbraucher, sicherlich nicht!
16:32
Warum sagt man nicht an welchem Terminal, das macht eine Überprüfung meinerseits wesentlich einfacher ?
Ich wüßte dann sofort Bescheid, ob ich dabei wäre oder nicht.
Wenn der Name des Geschäftes genannt würde, entstünden dort eventuell enorme Umsatzeinbußen. Dann wurde der falsche bestraft. Einfach mal einen Monat lang etwas regelmäßiger die Auszüge kontrollieren.