Medizinbranche wächst

Die Gesundheitsbranche ist in Oberhausen ein Wachstumsmarkt, der auch Arbeitsplätze schafft. So arbeiteten in unserer Stadt im Jahre 2013 mehr hauptamtliche Ärzte und Pflegekräfte als in den Jahren zuvor. Auch die Zahl der in den Krankenhäusern behandelten Menschen ist deutlich gestiegen. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor.

Insgesamt wurden 52 600 Patienten in den vier Oberhausener Krankenhäusern stationär behandelt – 3,2 Prozent mehr als 2012, da waren es nur rund 51 000. Damit konnte Oberhausen seine Behandlungszahlen im Jahre 2013 sogar deutlich stärker steigern als ganz NRW: Im Landesschnitt zog die Patientenzahl nur um 0,9 Prozent an.

Ebenso über dem Durchschnitt lag die Stadt bei der Zunahme der Arbeitsplätze für Pflegerinnen und Pfleger: 2013 arbeiteten 1048 Menschen in der Klinikpflege, 3,4 Prozent mehr als 2012 (NRW-weit lag der Anstieg bei 1,4 Prozent).

Einen umgekehrten Ausreißer verzeichnet Oberhausen bei der Anzahl der hauptberuflichen Ärzte. Zwar waren 2013 mit 371 Medizinern mehr Ärzte tätig als 2012 (369), der Anstieg betrug jedoch nur 0,5 Prozent. In NRW lag das Plus insgesamt bei 2,9 Prozent.

Einen Rückgang der Zahlen gab es bei der Anzahl der Betten um 1,5 Prozent (von 1516 in 2012 auf 1494 in 2013) und bei der Verweildauer der Patienten bei einer stationären Behandlung. Lag diese 2012 bei durchschnittlich 7,7 Tagen, ging sie 2013 um 1,3 Prozent auf 7,6 zurück.