Linke Liste in Oberhausen wählte Fraktionschef Dirk Paasch ab
16.03.2011 | 19:05 Uhr 2011-03-16T19:05:00+0100
Oberhausen. Nachdem die vorherige Abstimmung der Oberhausener Linken Liste nicht korrekt war, besiegelte sie am Dienstag die Abwahl des bisherigen Fraktionschefs Dirk Paasch. Nachfolger ist Yusuf Karacelik. Paasch will sein Mandat vorerst nicht zurückgeben.
Die Oberhausener Linke Liste hat die Abwahl ihres bisherigen Fraktionschefs Dirk Paasch besiegelt. Bei einer Sitzung am Dienstag stimmten drei von vier anwesenden Mitgliedern der Ratsfraktion für Yusuf Karacelik als Nachfolger, nur Paasch selbst votierte dagegen. „Ich habe gar nicht mehr kandidiert“, so der geschasste Vorsitzende, „die Mehrheiten sind nun mal so“.
Nachdem die vorherige Abstimmung rechtlich nicht korrekt war, weil über die Mandatsträger hinaus die gesamte erweiterte Fraktion inklusive Bezirksvertretungsmitglieder und sachkundiger Bürger mitgewählt hatte, wiederholte man sie nun. Das Treffen am Dienstag war das erste nach dem offenen Zerwürfnis zwischen der Mehrheit der Parteivertreter auf der einen Seite sowie Paasch und seiner Lebensgefährtin Claudia Leischen, der bisherigen Geschäftsführerin der Fraktion, auf der anderen Seite (die NRZ berichtete ).
„Vertrauen beschädigt“
Ob es weiterhin eine Zusammenarbeit geben wird? „Das werden die nächsten Wochen zeigen“, so David Driever aus dem Linke Liste-Büro. „Mein Mandat werde ich erstmal nicht zurückgeben“, sagt Dirk Paasch. „Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, in der jetzigen Fraktion weiterzuarbeiten. Das Vertrauen ist nachhaltig beschädigt.“ Es gebe sogar Stimmen, die seinen Ausschluss aus der Fraktion forderten.
Paasch will bis zum Wochenende „Gespräche führen mit Leuten, die mir wichtig sind“, und dann über sein künftiges Engagement entscheiden. „Ich habe vor, mich in welcher Form auch immer weiter an der Kommunalpolitik zu beteiligen.“ Bereits in der Vergangenheit hatte der Stadtverordnete davon gesprochen, die Oberhausener Gruppe der globalisierungskritischen Organisation „Attac“ wieder aufleben zu lassen.
„Dominanz“
Claudia Leischen, die gekündigte Geschäftsführerin, hat derweil Klage beim Arbeitsgericht eingereicht. Ihr und ihrem Lebensgefährten Paasch wirft man vor, sie hätten ihren „Wissensvorsprung“ ausgenutzt und innerhalb der Fraktion eine gewisse Dominanz ausgeübt.
Leischen hatte bei dem Fraktionstreffen am Dienstag noch einmal einen mit ihrem Anwalt erarbeiteten Vorschlag für eine gütliche Einigung vorgebracht. Dieser sei aber abgelehnt worden.

17:42
Wunderbar. Endlich lösen sich diese linken Spinner selbst auf.Jede Stimme für diesen Mischmasch aus Altkommunisten, ehemaligen MLPD Mitläufern und Träumern ist verschwendet.
Hoffentlich sind wir die auch bald Landes- und Bundesweit los.
16:26
Eine Frage hätte ich da noch – ist mehrfache Steuerhinterziehung ein Kavaliersdelikt ?
16:15
@#3
Um die Plakate ging es mir dabei nicht - sondern um die Fakten die vom Richter am Amtsgericht über Herrn K. verlesen wurden - wird man doch wohl noch in den Gerichtsakten finden können.
Es passt jedenfalls wunderbar zu der Haltung, die Herr K. ständig zu unserer Rechtsordnung an den Tag legt.
Als Pressemensch wird man doch wohl noch Auskunft vom Richter, oder dem Pressesprecher des Gerichts bekommen !
15:23
#2 Geben Sie mal mehr Informationen, die Verhandlung war doch öffentlich?
Ich hab nur gefunden, dass es um das Abhängen von zwei NPD-Plakaten ging.
Andererseits ist mir auch bewusst, wie deren Aufschrei wäre, wenn man Linke-Plakate abhängen würde ..
09:47
#1 müßte eigentlich den Nick ewiggestriger benutzen ! Einen schönen ersten Einblick, was die Oberhausener Bürger - aber auch Politik und Verwaltung künftig von der Links-Partei erwartet, haben die Herren Karacelik, Imlau und Co. am 16.02.011 in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen geliefert. Hier hat man sich nicht nur an keine Geschäftsordnung gehalten, denn das ist man von diesen Fusskranken Nachzüglern und Chaoten der Kommunistischen Weltrevolution ja schon gewöhnt, sondern es wurde z. Bsp. auch in unverschämter Weise, ein Beigeordneter als Lügner bezeichnet. Dieses ist schon mehr als dreist, insbesondere wenn man sich z. Bsp. die Karriere des Herrn K. anschaut, welcher dieser in Bezug auf unsere gesetzlichen Vorschriften so vorzuweisen hat, ich kann da nur sagen, es ist schon beeindruckend, was am Montag den 14.03.11 der Richter am Amtsgericht Oberhausen bei einer Verhandlung u.a. gegen Herrn K. so auflisten konnte und diese Auflistung hatte nichts – aber auch rein gar nichts mit politisch motivierten Vergehen zu tun !
Man darf nun allerdings gespannt, sein wann nun auch bei der örtlichen Presse das verhätscheln und vertätscheln der linken Chaoten aufhört. Zu einer fairen Berichterstattung gehört auch, es deutlich zu machen, wie die Herrschaften unsere demokratische Gesellschaftsordnung mit Füßen treten !!!!
08:39
höchste zeit das diese unsäglichen verhältnisse, die leider nichts als ein plagiat jahrzehntelanger oberhausener kommunalpolitik abbilden, nun beendet erscheinen...