Linke fordert Job-Garantie

Die Oberhausener Ratsfraktion Linke Liste fordert von der XXXL-Unternehmensgruppe eine verbindliche Verpflichtungserklärung, dass bei einem Umzug des Möbelhauses Rück auf das ehemalige Stahlwerksgelände die derzeitige Belegschaft auch am neuen Standort voll eingesetzt wird.

Fraktionschef Yusuf Karacelik: „Es zeichnet sich ein altbekanntes Phänomen der ,Heuschrecken’ ab. Das damit verbundene Geschäftsmodell konzentriert sich auf die kurzfristige Rendite-Maximierung, was eine Gefahr für Innovation und Beschäftigung in dem betroffenen Unternehmen ist. Es darf nicht passieren, dass die Beschäftigten den Unternehmerinteressen weichen müssen und somit ihre Arbeit verlieren.“ Weder dürfe das Personal reduzieren noch das Beschäftigungsverhältnis von Vollzeit auf 450-Euro Jobs umgewandelt werden, wie Mitarbeiter befürchten.

Karacelik verlangt auch, dass die Stadt Oberhausen ein klares Statement abgibt, so dass „den Beschäftigten des Möbelhauses die Zukunftsängste genommen werden“.