Lindnerstraße in Oberhausen wohl Montagnachmittag frei

Die Kanalarbeiten sind abgeschlossen, die Asphaltierung der Lindnerstraße hat bereits begonnen.
Die Kanalarbeiten sind abgeschlossen, die Asphaltierung der Lindnerstraße hat bereits begonnen.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Starke Regenfälle und ein defektes Messgerät hatten die Kanalsanierung verzögert. Stadtverwaltung: Die Asphaltierung hat begonnen.

Oberhausen.. Die Sanierung des Kanals unter der Lindnerstraße zwischen Graf-Zeppelin-Straße und DB-Unterführung sollte längst fertig sein, wunderte sich ein WAZ-Leser. Wir fragten bei den Wirtschaftsbetrieben Oberhausen (WBO) nach. Die Antwort: Erhöhte Niederschläge und ein defektes Messgerät waren die Hauptursachen für die Verzögerung. Die gute Nachricht: Die Kanalarbeiten sind abgeschlossen, die Asphaltierung hat begonnen. Wenn das Wetter mitspielt, kann die Straße voraussichtlich ab Montagnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden, teilte die Stadt auf Nachfrage mit.

Rund 20 Schlechtwettertage hatten laut WBO die Einhaltung des Zeitplans verhindert. Die stark erhöhten Niederschläge führten zum Rückstau im gesamten Kanalsystem. Die geflutete Baugrube musste aufwendig trockengelegt werden. Starke Niederschläge habe es beispielsweise Ende Juli, im August und September 2014 sowie Anfang dieses Jahres gegeben.

Korrektur der falschen Messung

Ein weiterer Grund für die Verzögerung: Weil ein Messgerät einen technischen Defekt hatte, der aber erst später bemerkt werden konnte, musste das Gefälle des Kanals teilweise neu berechnet werden. „Diese Korrektur hat 18 Werktage in Anspruch genommen.“ Zudem habe eine Gasleitung repariert werden müssen und auch ein Einsatz des Kampfmittelräumdienstes habe für Verzug gesorgt. Zusammen weitere sechs Arbeitstage.

Ziemlich reibungslos verlief dagegen laut WBO die Abstimmung mit den Gewerbebetrieben und den Anliegern im Bereich der Sanierungsmaßnahme. Sie seien zum einen vorher informiert worden, „während der Bauausführung wurde dann Zug um Zug mit den jeweils betroffenen Firmen und Anwohnern Kontakt aufgenommen, um die Behinderungen für Zu- und Ausfahrt auf ein Minimum zu reduzieren.“ Behinderungen der geschäftlichen Abläufe hätten damit weitgehend ausgeschlossen werden können.