Leser warnt vor Internet-Abzocke

Achtung Phishing! WAZ-Leser Manfred Moll warnt vor Betrugsemails von Anbietern, die sich als Onlinebezahlfirma Paypal ausgeben.

Moll hat eine Nachricht in sein digitales Postfach bekommen, die nach seinen Angaben „offiziell nach Paypal aussah“. In der E-Mail wurde Moll aufgefordert, alle seine persönlichen Daten anzugeben. Da ihm diese Aufforderung merkwürdig vorkam, hat Moll bei Paypal angerufen und nachgefragt. Der Internetdienst kümmert sich um Überweisungen beim Einkaufen im Internet. Paypal versicherte ihm, dass die E-Mail nicht aus ihrem Hause kam. Für Moll stellt sich nun die Frage, woher die Absender der Betrugsmail seine E-Mail-Adresse hatten und wirft Paypal vor, nicht sorgsam mit seinen persönlichen Angaben umgegangen zu sein.

Die Pressesprecherin von Paypal Sabrina Winter versichert, dass Paypal keine persönlichen Daten von Kunden an Dritte weitergebe. „Diese Phishing-E-Mails bekommen sogar Leute, die bei uns gar kein Konto haben“, sagt Winter. Beim Phishing senden Betrüger hunderttausende E-Mails, getarnt als dringende Nachricht eines bekannten Unternehmens. Diese sollen den Nutzer dazu bringen, auf eine Schaltfläche zu klicken, über die dieser dann auf eine betrügerische Website weitergeleitet wird. Dort wird die Eingabe von Geheimwörtern gefordert. Paypal rät, keinen Nachrichten zu trauen, die persönliche Daten abfragen, da dies von der offiziellen Firma nie getan werde. Manfred Moll jedenfalls wird wohl in Zukunft noch wachsamer sein, was die Angabe seiner persönlichen Daten im Internet angeht.